Verkäufer wurde es zu bunt

25-Jähriger will Döner und bekommt Prügel

München - Ein 25-jähriger Kolumbianer wollte am Sonntagnachmittag am Ostbahnhof gemütlich einen Döner essen - und ging am Ende mit einem Veilchen nach Hause. Und das alles nur wegen ein bisschen extra Fleisch.

Es ist ein skurriler Fall für die Beamten der Bundespolizei: fliegende Döner, Prügel. Und so kam es. Der 25-Jährige wollte zu seinem Döneran einem Imbissstand am Münchner Ostbahnhof extraviel Fleisch haben. Als der Verkäufer, ein 25-jähriger Afghane, ihm den Preis nannte, kam es zum Streit.

Dem Kolumbianer kam der Aufpreis für die Extra-Bestellung wohl zu viel vor und er weigerte sich, das zu bezahlen. Laut Polizei warf er den Döner nach dem Verkäufer, verfehlte aber sein Ziel.

Dem 25-jährigen Afghanen wurde es wohl zu bunt. Er fackelte nicht lange, trat hinter dem Tresen hervor und soll dem Kolumbianer mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Das Auge des Geschlagenen tränte daraufhin, errötete und zeigte wenig später erste Anzeichen eines "Veilchen". Beim Kolumbianer wurde ein Atemalkoholgehalt von 1,78 Promille gemessen. Gegen den Döner-Verkäufer ermittelt die Bundespolizei nun wegen des Verdachts einer Körperverletzung

kg

Rubriklistenbild: © dpa

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