Trauer um Schlager-Star und Ex-Dschungelcamper Gunter Gabriel

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Stadtrat stimmt zu

Bebauungsplan fürs neue Werksviertel abgesegnet

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München - Fünf Jahre hat die Planung gedauert, am Freitag wurde der Bebauungsplan für das Werksviertel im Stadtrat abgesegnet. Hier erfahren Sie, was dort alles entstehen soll.

Der Stadtrat hat den Bebauungsplan für das Werksviertel beschlossen. Damit ist nach fünfjährigen Planungen für das bisherige Gewerbegebiet am Ostbahnhof ein entscheidender Schritt in Richtung Umsetzung getan. 

In dem neuen urbanen Quartier sollen auf engem Raum und in angemessener hoher Dichte künftig alle Nutzungen des täglichen Lebens vereint werden: Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kinderbetreuung, Kultur, Freizeit, Einkaufen, Versorgung und Erholung. Konkret werden etwa 1150 Wohneinheiten mit einem Anteil von 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau auf privaten und 50 Prozent auf städtischen Flächen sowie darüber hinaus etwa 6700 zusätzliche Arbeitsplätze, ein Grundschulstandort, drei Kindertageseinrichtungen und ein Begegnungshaus entstehen. 

Das Werksviertel wächst: Wir erklären, was wo entsteht

Dazu sollen ein Nahversorgungszentrum mit Läden, Hotel, Gastronomie und Büros an der neuen Haager Straße Leben ins Viertel bringen. Mittelpunkt des neuen Quartiers wird zum einen der zentrale Platz inmitten der Geschäfts-, Verwaltungs-, Gewerbe- und der kulturell genutzten Gebäude, zum anderen der neue, 1,3 Hektar große Park im zentralen Bereich sein. 

Dort wird ein Backsteinkamin der ehemaligen Pfanniwerke stehenbleiben. Der Freistaat hatte in diesem Jahr entschieden, das Werksviertel zum Standort für das neue Konzerthaus zu machen. Zwischen dem zentralem Platz, der bestehenden „Kultfabrik“ und dem neuen Park soll dieses der Höhepunkt des neuen Quartiers werden. Hierfür ist ein Wettbewerb vorgesehen. Das Ergebnis soll im Mai vorliegen.

mm

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