Schock am Parkplatz

Handwerker will Besorgungen machen - als er seinen Wagen sieht, trifft ihn der Schlag

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Nermin Selmanovic neben seinem geliebten Auto.

Der Trockenbauer Nermin Selmanovic wollte mit seinem BMW X5 Besorgungen machen. Doch als er zu seinem Auto wollte, traute er seinen Augen kaum. Eine junge Frau war nachts in seinen Wagen gekracht.

München - Kopfschüttelnd betrachtet Nermin Selmanovic seinen zerstörten BMW. Der 46-Jährige kann noch immer nicht fassen, dass von seinem geliebten X5 nur noch Schrott übrig ist. „Mein Auto wurde plattgemacht – Totalschaden!“, klagt der Berg am Laimer. Wer hat den BMW dermaßen zugerichtet?

Als Nermin Selmanovic aus München sein Auto sieht, trifft ihn der Schlag

Die Vorgeschichte: Der Handwerker war am Sonntagvormittag vor einer Woche auf dem Weg zu seinem Auto, das er tags zuvor ordnungsgemäß in der Schlüsselbergstraße geparkt hatte. „Ich wollte ein paar Besorgungen machen.“ Doch so weit kam es nicht. „Ich habe schon von Weitem gesehen, dass das Auto irgendwie komisch aussah.“ Als er näher kommt, trifft ihn der Schlag: „Die linke Seite war komplett zerstört! Das Vorderrad war aus der Verankerung gerissen und lag auf der Straße. An Fahren war nicht mehr zu denken.“ Selmanovic wollte Anzeige erstatten. Doch bei der Polizei war der Fall schon bekannt.

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München: Betrunkene Frau kracht nachts in den BMW X5

„Ein Anwohner hat uns gegen 6.35 Uhr am Sonntagmorgen benachrichtigt, dass es einen Unfall in der Schlüsselbergstraße gab“, sagt ein Polizeisprecher zur tz. „Beide Autos sind ziemlich kaputt – locker 60.000 Euro Schaden.“ Die Unfallverursacherin: eine junge Frau (19) aus Weßling (Landkreis Starnberg). Sie war betrunken mit ihrem Peugeot 3008 in den BMW gekracht – der SUV hat die linke Seite des X5 regelrecht abrasiert! „Die Fahrerin hatte bei dem ersten Test vor Ort über ein Promille“, so der Polizeisprecher.

München: Der jungen Frau droht eine Freiheitsstrafe

Der jungen Frau könnte jetzt eine Strafanzeige wegen Gefährdung im Straßenverkehr drohen. Trunkenheitsfahrten mit mehr als 1,1 Promille werden dem Gesetz nach als Straftat geahndet – schlimmstenfalls sogar mit Freiheitsstrafe. „Wie es weitergeht, ist jetzt Sache von Führerscheinstelle und Justiz“, so der Polizeisprecher. Selmanovic hat einen Gutachter beauftragt und den Fall seinem Anwalt übergeben. Sein Glück im Unglück: Als selbstständiger Trockenbauer hat er wenigstens noch ein Firmenauto. 

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