Das ging nach hinten los

München: 21-Jähriger fragt nach Geld, kurz darauf wird er von Anwohnern im Keller eingekesselt

Geldscheine im Geldbeutel.
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Geld hätte ein 21-Jähriger gerne von einem 46-Jährigen bekommen.

Ein 21-Jähriger wurde nach einem versuchten Raub das Opfer eines tollen Beispiels für Zivilcourage. Die Polizei München ermittelt.

  • Am Donnerstag, den 5. November, kam es zu einem versuchten Raub.
  • Doch die Anwohner reagierte exzellent.
  • Dem 21-Jährigen erwartet nun wohl eine Strafe.

Berg am Laim - Streit unter Nachbarn ist ein alltägliches Thema. Einige Diskussionen in Mehrfamilienhäusern sorgen für jahrelange Rechtsansprüche oder dauernde Reibereien. Eine Gemeinschaft in Berg am Laim hat nun genau das Gegenteil bewiesen und zusammengehalten. Ein wunderbares Beispiel der Zivilcourage.

München: In Berg am Laim muss die Polizei kommen

Was war passiert? Wie die Polizei berichtet, ging am 5. November ein Notruf ein. Gegen 19.40 Uhr meldete sich ein 62-jähriger Anwohner bei den Beamten, weil er eine Auseinandersetzung in der Berg-am-Laim-Straße mitbekam. Ein Münchner (46) soll von einem 21-Jährigen nach Geld gefragt geworden sein. Doch der 46-Jährige verneinte, woraufhin der vermeintlich „arme Münchner“ dem Mann schlug .

München: Anwohner stellen den 21-Jährigen im Keller

Durch diesen Streit wurden mehrere Anwohner auf die beiden aufmerksam. Der 62-Jährige, nach dessen Anruf die Beamten sich sofort auf den Weg zum Tatort machten, kam ihm wohl zuerst zu Hilfe. Der 21-Jährige flüchtete in den Keller. Die Anwohner stellten ihn dort und kesselten ihn ein, bis die Polizei eintraf. Der 62-Jährige wurde leicht verletzt und von einem Notarztwagen versorgt.

Die Polizei brachten den Übeltäter in die Haftanstalt, worauf er kurz später wieder entlassen wurde. Er muss sich der versuchten räuberischen Erpressung und der Körperverletzung verantworten. (ank)

Glimpflich kam ein anderer Münchner davon, der in Tirol einen spektakulären Autounfall hatte. Er fiel mit seinem Karren über die Absperrung in einen Fluss, konnte sich aber selbst befreien. Der 26-Jährige hatte wohl Glück im Unglück.

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