Zeugen gesucht

Mit 120 km/h durch die Stadt: Münchner (19) rast Polizei davon - und landet in Garten

Die Polizei München wollte einen VW-Fahrer kontrollieren. Es folgte eine Verfolgungsjagd mit schlimmem Ausgang (Symbolbild).
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Die Polizei München wollte einen VW-Fahrer kontrollieren. Es folgte eine Verfolgungsjagd mit schlimmem Ausgang (Symbolbild).

Ein junger Raser (19) hat am Samstag die Polizei in München in Atem gehalten. Mit seinem VW Polo flüchtete er vor den Beamten und prallte schließlich gegen eine Hauswand.

München - Ein junger Raser hat am Samstag (6. Februar) die Polizei in München in Atem gehalten. Gegen 21:45 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Münchner Polizei ein VW Polo auf, der mit hohem Tempo von der Quiddestraße aus kommend nach links in die Albert-Schweitzer-Straße abbog.

München: VW-Fahrer (19) rast Polizei davon - Beamte können zunächst nicht mithalten

Die Beamten beschlossen, den Fahrer mit dem rasanten Fahrstil einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Als das Polizeifahrzeug hinter dem VW fuhr und die Anhalte-Signale aktivierte, beschleunigte der Fahrer allerdings auf rund 120 km/h und bog schließlich rechts ab. Die Beamten im Streifenwagen versuchten, die Verfolgung des Wagens aufzunehmen, verloren den VW Polo jedoch aus den Augen. Kurze Zeit später entdeckten die Beamten das Fahrzeug allerdings im Garten eines Anwesens, wo es gegen eine Hausmauer geprallt war.

München: Auf Flucht vor der Polizei - 19-Jähriger prallt mit Auto gegen Hauswand

Aufgrund des Schadensbildes ist davon auszugehen, dass der Fahrer aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit beim Abbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und und von der Fahrbahn abkam. Anschließend touchierte dann auf dem Grünstreifen einen Baum und schlitterte über den Geh- und Radweg. Danach durchbrach er den Zaun und die Ecke des dortigen Anwesens und kam dann durch den Aufprall an der Hausmauer zum Stillstand.

Mit Tempo 100 durch die 30er Zone: Münchner Polizei sucht Zeugen zu Raser-Geschehen

Als Fahrer konnte ein 19-Jähriger aus München festgestellt werden. Er wurde durch den Unfall verletzt und wurde sicherheitshalber mittels eines Rettungsdienstes in ein Krankenhaus gebracht. Der geschätzte Gesamtsachschaden dürfte bei über 15.000 Euro liegen.

Festzuhalten ist definitiv, dass der 19-Jährige während der polizeilichen Nachfahrt teilweise durch 30-Zonen mit einer Geschwindigkeit von geschätzten 80 bis 100 km/h fuhr. Ob es hier zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer kam, bedarf weiterer Ermittlungen. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können oder durch den flüchtigen 19-Jährigen behindert, bzw. gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Eine filmreife Verfolgungsjagd samt Polizeihubschrauber-Einsatz ereignete sich ebenfalls in München. Sie zog sich allerdings bis nach Mittelfranken und nahm mehrere spektakuläre Wendungen. Als ein BMW-Fahrer in München durch eine Fußgängerzone fuhr, wurde die Polizei auf ihn aufmerksam. Der Mann flüchtete mit irrer Geschwindigkeit.

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