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Viel Kritik für Konzerthaus-Entwurf

Münchner meckern über „hässlichen Schneewitchen-Sarg“ - stimmen Sie ab

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So sieht der Siegerentwurf für das Konzerthaus aus. 

Der Entwurf für ein neues Konzerthaus in München scheint bei vielen Bürgerinnen und Bürgern in der Landeshauptstadt nicht gut anzukommen. Stimmen Sie mit ab!

München - Im Netz gibt es viel Häme und Kritik für den Siegerentwurf für das neue Konzerthaus im Werksviertel. Nicht nur auf den Facebook-Seiten von tz.de und merkur.de, sondern auch bei anderen Seiten von Münchner Redaktionen hagelt es bissige Kommentare von Lesern. 

Viele erinnert der Entwurf an„Schneewitchens Glassarg“ oder ein Gewächshaus, für andere ist es schlicht ein „hässlicher Klotz“ und „geschmacklos“. Harmloser formuliert ist die Kritik schon, wenn ein Facebook-Nutzer den Entwurf „äußerst gewöhnungsbedürftig“ findet oder ein anderer provokativ fragt: „Gibt es das auch in schön?“

Der Tenor im Netz ist überwiegend kritisch. Den Münchnern scheint der Siegerentwurf des Bregenzer Architekten Andreas Cukrowicz überhaupt nicht zu gefallen. Die Süddeutsche Zeitung suchte auf Facebook Spitznamen für das geplante Konzerthaus, ähnlich wie „Elphi“ in Hamburg. Wenig liebevolle Vorschläge folgten prompt: „Kunstsarg Ost“, „Gewächshäusli“, „Schneewittchenhalle“, „Kasglockn“ oder „Toblerone“.

Auch auf der Facebook-Seite „Werkviertel Mitte“ gibt es deutliche Kritik. „Sieht aus wie ein umgedrehtes Schiff“, meint einer. Tom G. findet, München könne nur Klötze bauen. 

Vielleicht wird es Liebe auf den zweiten Blick?

Andere spekulieren im Netz darüber, wie teuer der Bau dann am Ende wird und wie lange die Errichtung wohl dauert. Sie befürchten eine Kostenexplosion wie beim Bau der Elbphilharmonie in Hamburg. Nicht wenige meinen, das Steuergeld solle besser in den Kauf oder Bau von Sozialwohnungen investiert werden. 

Aber vielleicht wird es letztlich so sein wie in Hamburg: Als die Elbphilharmonie nach neun Jahren Bauzeit endlich fertig war, wurde das Gebäude allseits gefeiert und ist nun ein neues Wahrzeichen der Hansestadt.

mag

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