Verdacht auf Fahrerflucht

Ostbahnhof: Mann fährt Azubi (17) an und flüchtet

München - Ein Auszubildender überquerte am Montagmorgen zu Fuß die Friedensstraße und wurde dabei von einem Auto erfasst. Der Fahrer stieg zwar kurz aus, fuhr dann jedoch weiter.

Am Dienstag gegen 9.30 Uhr war ein Auszubildender (17) gerade auf dem Weg zur Arbeit. Auf Höhe der Optimolwerke überquerte er die Straße. Dabei wurde er von einem weißen VW Caddy erfasst, der in Richtung Rosenheimer Straße unterwegs war. 

Der Fahrer des Wagens stieg aus, um nach dem leicht verletzten Jugendlichen zu sehen. Ein Taxifahrer, der den Unfall beobachtet hatte, hielt ebenfalls an. 

Der Taxifahrer und der VW-Fahrer diskutierten kurz, dann stieg der Unfallfahrer wieder in sein Auto und fuhr davon. 

Auch der 17-Jährige setzte seinen Weg zur Arbeit fort. Dort angekommen wandte er sich mit seinen Verletzungen an den Betriebsarzt. Der riet ihm, die Verletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandeln zu lassen.

„Grundsätzlich ist es verboten, sich unerlaubt vom Unfallort zu entfernen, gerade wenn jemand verletzt wurde“, sagt ein Sprecher der Polizei München. Von Seiten der Polizei stehe zumindest der Verdacht der Fahrerflucht im Raum.

Beschreibung des flüchtigen Fahrers

Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 165 cm groß, dunkle Hautfarbe. 

Zeugenaufruf 

Personen, insbesondere der Taxifahrer, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © Bodmer

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