Am Ostbahnhof

Marokkaner (36) schlägt Polizisten dienstunfähig

München - Völlig ausgetickt ist ein Marokkaner (36) am Donnerstag am Ostbahnhof. Bei der Festnahme, schlug er einen Polizisten - und verletzte ihm so am Arm, dass dieser nicht mehr arbeiten konnte.

Gegen 9.50 Uhr nahm eine Streife am Ausgang Friedensstraße am  Ostbahnhof laute Schreie wahr. Kurz drauf erkannte sie, wie aus einer fünfköpfigen Personengruppe zwei Männer und eine Frau wegliefen. Zwei junge Frauen verblieben aufgelöst vor Ort und gaben an, von zwei Männern geschlagen worden zu sein. Zwei Bundespolizisten folgten den vermeintlichen Tätern und stellten zwei Marokkaner am Bahnsteig 7/8.

Einer von beiden, ein 36-Jähriger, verweigerte anschließend die Mitnahme zur Dienststelle. Da er stark betrunken (2,1 Promille) war und sich sehr aggressiv zeigte, wollten ihn die Beamten festnehmen. Doch der Mann widersetzte sich und schlug einen 28-jähriger Polizisten. Dabei verletzte er den Beamten so am Arm, dass dieser seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.

Auf der Wache der Bundespolizei war der Mann, im Gegensatz zu seinem 44-jährigen Begleiter, weiterhin renitent und emotional aufgewühlt. Er schlug laut schreiend gegen die Zellentür und gab unter anderem an, an der Schulter verletzt worden zu sein. Eine RTW-Besatzung konnte nach einer Untersuchung keinerlei behandlungsbedürftige Verletztung feststellen.

In Bezug auf die Körperverletzung gegen die beiden Frauen ermittelt die Polizeiinspektion 21. Dort hat der Marokkaner gegen die Beamten der Bundespolizei, die ihn festgenommen haben, Strafanzeigen wegen Körperverletzung im Amt gestellt.

mm

 

 

Rubriklistenbild: © dpa

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