BMW prallt gegen Lichtmasten

Irres Rennen durch den Strauss-Tunnel

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Der Autofahrer hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren.

München - Am Laternenpfahl endete in der Nacht zu Mittwoch ein illegales Autorennen im Richard-Strauss-Tunnel. Die Rennfahrer erwartet nun ein sattes Strafverfahren, eine hohes Bußgeld und voraussichtlich auch ein längeres Fahrverbot.

Fünf Minuten nach Mitternacht registrierten die Überwachungskameras im Tunnel Richtung Süden ungewöhnliche Aktivitäten: Ein Seat und ein silberner Dreier-BMW rasten wie die Wilden nebeneinander her – mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern und damit doppelt so schnell wie erlaubt! Und schon passierte es: In der Ausfahrt nach Berg-am-Laim verlor der Fahrer bei viel zu hohem Tempo die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW prallte gegen einen Lichtmasten, wurde stark verbogen und ist vermutlich Totalschaden. Der Fahrer – ein arbeitsloser, in München lebender Serbe (20) – klagte nach dem Unfall über Schmerzen im Bereich der Brust und des Bauchs. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, durfte aber nach ambulanter Behandlung wieder gehen. Der Sachschaden an Auto und Laterne wird auf 5000 Euro geschätzt.

Der Seat-Fahrer, ein Verkäufer (21), brachte sein Auto ohne Unfall zum Stehen. In seinem Wagen saßen noch zwei junge Damen. Die beiden nicht alkoholisierten Raser werden in Kürze von der Polizei vernommen. Bis zu einem Urteil dürfen sie ihre Führerscheine behalten.

Dorita Plange

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