Bergunfall im Kenzengebiet

Münchner (56) in den Ammergauer Alpen verunglückt

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Mit dem Hubschrauber wurde der verunglückte Bergsteiger zum Wankerfleck gebracht.

Ein Münchner (56) wanderte mit seiner Lebensgefährtin in den Ammergauer Alpen, als sich ein tragisches Unglück ereignete. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.  

Steingaden – Das herrliche Sommerwetter am vergangenen Samstag nutzte ein Münchener Paar für eine Bergtour in den Ammergauer Bergen. Wie die Schongauer Nachrichten berichten, mussten sie auf dem Weg von der Hochblasse zum Roggentalsattel ein steileres Schrofengelände queren, als der 56-jährige Lebensgefährte plötzlich abstürzte. Zwei weitere Bergsteiger, die den Absturz beobachteten, alarmierten sofort über die Rettungsleitstelle die Bergwacht Steingaden-Peiting und stiegen zum Verunglückten ab. Dort leiteten sie unverzüglich die Herz-Lungen-Wiederbelebung ein. Der Notarzt, der vom alarmierten Rettungshubschrauber Martin 2 aus Karres in Tirol zur Unfallstelle geflogen wurde, konnte nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.

In einem zweiten Anflug brachte der Hubschrauber zwei Bergwachtmänner in das absturzgefährdete Gelände, die dann mittels Seilgeländer die Unfallstelle absicherten.

Auf dem Rückflug zum Wankerfleck nahm die Besatzung die  Lebensgefährtin des Verunglückten  mit und vertraute sie dort einem Team des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht an.

Die Unfallstelle wurde im Anschluss von einem Alpinbeamten der Polizei begutachtet. Kurz danach übernahm der Polizei-Hubschrauber die Bergung des verstorbenen Patienten mit Unterstützung der Bergwacht.

Am Wankerfleck erfolgte die Übergabe an das Bestattungsinstitut. Das Kriseninterventionsteam kümmerte sich weiter um die Partnerin und die angekommenen Angehörigen des Unfallopfers.

sn

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