Die guten Taten des Stillen Engels

Die Beschenkten wissen nicht, wer sie ist: Anonyme Frau macht Münchner froh

Viele Male hat der stille Engel, eine treue tz-Leserin und großherzige Spenderin, heuer ein großes Herz bewiesen und Menschen, die in eine Notlage geraten sind, Geld zukommen lassen.

München - Tausend Dank, lieber Engel! Viele Male hat der stille ­Engel, eine treue tz-Leserin und großherzige Spenderin, heuer ein ­großes Herz bewiesen und Menschen, die in eine Notlage geraten sind, Geld zukommen lassen. Die Leserin bleibt immer anonym, wenn sie Menschen hilft. Die Beschenkten sind überwältigt von der Hilfe, die sie bekamen. Auch wir sagen noch mal: Vergelt’s Gott! 

Geld für Wachkoma-Patient

Weil Ärzte schwere Fehler nach einer Operation machten, liegt ­Aydin A. (71) seit 17 Jahren im Wachkoma. Zu Hause kümmert sich seine Frau Esen (64) liebevoll um ihn. Doch durch die Belastung wurde sie selbst krank. 500 Euro schickte der Engel für das Paar, hier übergeben durch ­tz-Redakteur Andreas Thieme.

500 Euro für die Brandretter

Drei Freunde haben bei ­einem Brand in der Barer Straße (Maxvorstadt) viel ­verloren. Als in der Wohnung im Stock unter ihnen das Feuer ­wütete, trommelten sie die Nachbarn aus dem Haus – und verhinderten so eine Katastrophe. Ihre ­eigene Habe ließen sie ­zurück – ­geblieben ist ihnen dabei ein Schaden von ­mehreren ­tausend Euro. Der stille ­Engel schickte ­ihnen 500 Euro.

Spenden für Lukas

Lukas leidet an Spinaler Muskelatrophie, unheilbarem Muskelschwund – dennoch zierte sich die Krankenkasse, einen speziellen Rollstuhl zu genehmigen. Über 10 000 Euro spendeten unsere Leser, 400 davon der Engel. tz-Redakteur ­Armin Geier brachte die frohe Kunde.

Leser geben Laura Hoffnung

Erst verloren Laura (19) und Elena (13) ihre Mutter – Krebs! Dann verschwand der Vater der Fürstenrieder ­Mädchen spurlos – und ­wurde drei Wochen später tot gefunden. Die Schwestern sind nun ganz auf sich allein gestellt. Ein Schicksal, das viele unserer Leser tief ­berührt hat. 500 Euro schickte der stille Engel.

Hoffen auf neue Wohnung

700 Euro hat der Engel Chaima geschenkt. Damit konnte sie die Tierarzt-Kosten bezahlen, die für ihren Lebensretter-Kater Benny angefallen sind. Chaimas Bruder wäre am 22. September in der Badewanne fast an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Gas war ausgeströmt, Chaimas Kater Benny roch’s und begann zu schreien. Jetzt geht es Houmen (26) gesundheitlich wieder gut, der Schock sitzt allerdings noch tief. Fürs neue Jahr ist Chaima optimistisch: Sie hat einen neuen Job gefunden. „Jetzt hoffe ich sehr, dass ich für mich und meine Kinder eine neue Wohnung finde.“

Stefanie Wegele

Rubriklistenbild: © Schlaf

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