Bessere Betreuung: SPD will Hebammenkreißsaal für Schwabing

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Auf dem Gelände des Klinikums Schwabing soll ein neuer Kreißsaal gebaut werden.

Auf dem Gelände des Klinikums Schwabing soll Münchens erster Hebammenkreißsaal eingerichtet werden. Das fordert die SPD in einem Antrag.

Stadträtin Katrin Abele sagt dazu: „Wir wollen eine optimale Versorgung für werdende Mütter in München. Dazu gehört, dass wir die Einrichtungen der Geburtsmedizin an den städtischen Kliniken weiterentwickeln.“

Viele Schwangere fühlten sich bei ihrer Hebamme am besten aufgehoben und wollten sich auch bei der Geburt auf die Begleitung durch diese vertraute Person verlassen und ihr die Entscheidungen übertragen. Gleichzeitig wollten sie aber auch nicht auf die ärztliche Versorgung verzichten, die eine Klinik im Notfall bietet. In einem Hebammenkreißsaal hätten sie beides.

Seit Eröffnung des ersten deutschen Hebammenkreißsaals in Bremerhaven im Jahr 2003 sind mindestens 17 weitere in mehreren deutschen Städten hinzugekommen. In solchen Einrichtungen betreuen erfahrene Hebammen eigenverantwortlich gesunde Schwangere kontinuierlich. 

Durch die Verbindung mit dem Schwabinger Klinikum sei aber bei Bedarf auch die Betreuung durch medizinische Fachabteilungen und Notfallversorgung gewährleistet – ohne unter der Geburt Räumlichkeiten oder Personal wechseln zu müssen. 

Der Arzt wird nur bei Komplikationen hinzugezogen. „Da das Klinikgelände in Schwabing derzeit ohnehin neu strukturiert wird, wollen wir die Gelegenheit nutzen, um endlich einen Hebammenkreißsaal bei der München Klinik zu schaffen“, sagt Abele. 

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