Betrüger "angeln" Beute aus Bank-Briefkästen

München - Eine raffinierte Methoden haben sich Diebe in München ausgedacht: Mit Werkzeugen “angeln“ sie sich ihre Beute aus Briefkästen von Banken. Sie erbeuteten ungefähr eine Millionen Euro.

Mit Werkzeugen “angeln“ sie sich ihre Beute aus Briefkästen von Banken: Betrüger haben es auf Überweisungsträger abgesehen, die Kunden ausgefüllt dort eingeworfen haben. Allein in Bayern entstand so in den vergangenen Monaten ein Schaden von 1,2 Millionen Euro, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Freitag in München mitteilte. Bereits 500 Fälle wurden registriert. Die Täter hätten es auf die Bankdaten der Opfer abgesehen und würden diese oft mehrmals für ihre betrügerischen Zwecke verwenden, hieß es. Das LKA warnt deshalb eindringlich vor den Briefkasten-“Fischern“ und rät, Überweisungen lieber persönlich am Schalter abzugeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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