Betrug aus dem Hotelzimmer - Arbeitsloser fliegt auf

München - Ein 30 Jahre alter Arbeitsloser hat sich in einem Münchner Hotel eingemietet und von seinem Zimmer aus mehrere Onlineversandhäuser dreist betrogen. Doch dann schöpfte ein Hotelportier Verdacht.

Der 30-Jährige hatte sich am 18. April ein Zimmer in einem Hotel in der Isarvorstadt gemietet. Fortan wurden jeden Tag mehrere Pakete für den Hotelgast abgegeben. Als eine Online-Apotheke das Hotel anrief und sich beschwerte, dass der Mann nicht bezahlt habe, schöpfte ein Hotelportier Verdacht.

Er alarmierte die Polizei. Die Beamten fanden heraus, dass der Münchner im Internet zahlreiche Waren eingekauft hatte, ohne auch nur eine Lieferung zu bezahlen. Um seine Taten zu verschleiern hatte er sich die Pakete an die Hoteladresse liefern lassen, wo er unter falschem Namen wohnte.

Bei einer Durchsuchung des Hotelzimmers fand die Polizei mehrere Pakete. Die Waren wurden sichergestellt. Auch nachdem der Betrug aufgeflogen war, meldete das Hotel noch ein eingegangenes Paket.

Bei seiner Vernehmung erzählte der 30-Jährige, dass er von einem unbekannten Mann angesprochen worden war. Er hatte ihm angeboten, ihn zu bezahlen, wenn er sich im Hotel einmietet und dort Päckchen in Empfang nimmt. Inzwischen ist der Mann wieder auf freiem Fuß.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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