Über zwei Promille

Betrunkener randaliert auf Optimolgelände

München - Ein sturzbetrunkener Münchner hat auf dem Optimolgelände am Ostbahnhof herumgepöbelt und randaliert - so sehr, dass der private Sicherheitsdienst Hilfe von der Polizei brauchte.

Weil er randalierte, hatte das Sicherheitspersonal des Optimolgeländes in Berg am Laim den stark betrunkenen 30-Jährigen in der Nacht zum Freitag bereits mehrfach aufgefordert, zu verschwinden. Doch er ging nicht. Also rief der Sicherheitsdienst gegen 4.25 Uhr die Polizei.

Wie die Polizei mitteilt, kamen auch die Beamten mit Worten nicht gegen den Münchner an. Er schrie sie in unvollständigen Satzfetzen an, torkelte umher und weigerte sich, das Gelände zu verlassen. Zur Durchsetzung des Platzverweises nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam. Nachdem er nach einem der Beamten schlug und trat, legten sie ihm Handfesseln an.

Auf der Polizeiinspektion angekommen, nahmen sie ihm die Handschellen ab - und der Betrunkene rastete sofort wieder aus. Er schlug nach einem Beamten, der dem Schlag jedoch auswich.

In der Befragung sprach der Mann so undeutlich, dass er kaum zu verstehen war. Auch Fragen konnte er nur mühsam folgen und auch von seiner Pritsche aufzustehen, fiel ihm angesichts des Alkoholpegels schwer. Er gab an, Schmerzen zu haben, weshalb der ärztliche Bereitschaftsdienst verständigt wurde. Der Arzt stellte jedoch fest, dass seine leichten Schürfwunden nicht sofort behandelt werden müssen.

Wie sich beim Alkoholtest herausstellte, hatte der Mann 2,12 Promille Alkohol im Blut. Er verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle.

mcf

Rubriklistenbild: © dpa

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