Im Bett geraucht: Mann verbrennt in seiner Wohnung

München - Offensichtlich hat er das Feuer sogar selbst ausgelöst: Ein Mann in Berg am Laim hat wohl in seinem Bett geraucht, damit einen Brand verursacht und ist in der Wohnung gestorben.

Der 73-jährige Rentner wohnte alleine in einer Eineinhalbzimmerwohnung im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses. Er war auf einen Pflegedienst angewiesen. Aufgrund seiner Erkrankung benutze er ein Sauerstoffgerät. Am Dienstag nahm ein Nachbar gegen 5.50 Uhr Rauchgeruch war und wurde so auf ein Feuer in der Wohnung des 73-Jährigen aufmerksam.

Er verständigte die Feuerwehr und einen im Haus anwesenden Pflegedienst. Dieser öffnete die Wohnung. Der Brand war im Wohn-/Schlafraum ausgebrochen. Aufgrund Sauerstoffmangels ist das Feuer von selbst wieder erloschen. Der Wohnungsinhaber wurde tot auf dem Boden liegend neben seinem Bett gefunden. Er wies Brandverletzungen im Gesicht auf. Vor Ort nahmen die Brandfahnder der Münchner Kripo die Ermittlungen auf.

Demnach war das Feuer im Bereich des Bettes ausgebrochen. Das Sauerstoffgerät des Rentners wies starke Brandschäden auf. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass der Getötete den Brand selbst verursachte, indem er im Bett rauchte. Er konnte sein Bett noch verlassen, brach dann jedoch in Folge Rauchinhalation zusammen. Durch den Brand wurde die Wohnungseinrichtung stark beschädigt. Insgesamt wird die Schadenssumme auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

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