Milde Strafe

Bewährung für die Blütenbande

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Yulian Z. (31), Iliyan R. (30) und Kalin P. (41) vor dem Landgericht.

München - Mit gefälschtem Geld wollten sie die große Kohle machen. Der Plan von Yulian P. (31), Iliyan R. (30) und Kalin P. (41) ging aber schief: Die Polizei schnappte die Blütenbande aus Bulgarien. Am Dienstag wurde ihnen der Prozess am Landgericht gemacht.

Bis zu 100 Betrugsfälle legt die Staatsanwaltschaft den angeklagten Männern zur Last. Sie brachten das Falschgeld bereits 2007 nach München und in andere Großstädte – jeweils in 325 Bündeln zu 200 Euro, insgesamt 65 000 Euro. Der Reinerlös aus den Falschgeld-Zahlungen sollte Ruslan D. (30) zufließen. Der Kopf der Bande erschien nicht zum Prozess – er wurde aber bereits verhaftet und soll die ergaunerten Geldbeträge laut Anklage auch an zahlreiche andere Kriminelle weitergeleitet haben. Über Monate hinweg nahm Ruslan D. auf diese Weise insgesamt 29 650 Euro ein. Ihm droht der Knast.

Seine Komplizen kamen mit einer Bewährungsstrafe davon. Der Richter brummte Iliyan R. zwei Jahre Haft auf. Yulian P. erhielt ein Jahr auf Bewährung, Kalin P. sechs Monate auf Bewährung. Die milden Strafen hatte das Gericht der Blütenbande zuvor in Aussicht gestellt – das nutzten die drei Männer und gestanden die angeklagte Geldfälschung umgehend.  

thi

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