Bewährungsstrafe für Terrorhelfer?

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Takrek H. sitzt hinter seinem Laptop im Oberlandesgericht München

München - Für den mutmaßlichen Terrorhelfer Tarek H.  fordert die Staatsanwaltschaft eine  Bewährungsstrafe. Der 24 Jährige soll islamistische Terrorvereinigungen unterstützt haben.

Ein mutmaßlicher Unterstützer islamistischer Terrorvereinigungen im Ausland soll nach dem Willen der Bundesanwaltschaft eine Bewährungsstrafe erhalten. Für den 24-jährigen Tarek H. forderte sie am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht München eine Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung nach Erwachsenenstrafrecht.

Die Anwältin des Angeklagten sprach sich hingegen für eine Bestrafung nach Jugendstrafrecht aus und forderte eine Erziehungsmaßnahme. Tarek H. hatte gestanden, 2006 im Internet ein Propagandavideo der Terrororganisationen Al-Kaida mit deutschen Untertiteln versehen zu haben. Das Urteil gegen ihn soll am 11. Oktober (11.00 Uhr) fallen. Insgesamt sind in dem Prozess acht Personen angeklagt, sechs von ihnen wurden bereits verurteilt.

dapd/rab/cne /3

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