Anstoßen bringt Punkte

Bierhupferl-App: Münchner Szene-Wirte entwickeln Handy-Spiel

Bierhupferl: Über Hindernisse springen, Bier einsammeln und mit dem Wirt anstoßen - Das sind die Ziele des Spiels.
+
Über Hindernisse springen, Bier einsammeln und mit dem Wirt anstoßen - Das sind die Ziele des Spiels.

Seit November haben Restaurants und Bars wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. Zwei Münchner Wirte haben daher kurzerhand die Bierhupferl-App auf die Beine gestellt.

München - Die Gastronomie ist in München wegen des Coronavirus weiterhin lahmgelegt. Die zwei Szenenwirte Tobias Greiner, vom Flex und Max Heisler (Geierwally) vermissen vor allem eines: das gemeinsame Anstoßen. Um dieser Sehnsucht einen Katalysator zu geben, erfanden sie das Handypsiel „BierHuperfl“. So heißt es zumindest in der Beschreibung des Spiels. .

Handyspiel „Bierupferl“: Hindernisstraße in München - Anstoßen bringt Punkte

Das Prinzip des Spiels ist einfach: Der Spieler läuft eine lange Straße in München entlang und muss über etliche Hindernisse springen, „um die vollen Krüge mit frischem Bier zu ergattern.“ Die Hindernisse sind typisch für München: E-Scooter, Hundehaufen, Hydranten oder auch Champagnerflaschen. Die gesammelten Biere können dann durch Anstoßen mit den Wirten von „Team Flex“ und „Team Geyerwally“ in ordentlich Punkte verwandelt werden.

Im Hintergrund sieht man die Münchner Stadtkulisse, zum Beispiel den Olympiaturm, die Frauenkirche oder das Sechzger Stadion vorbeiziehen. Ab und an gibt es auch „Herzal“ in der Luft, die man ebenfalls durch hohes Hüpfen einsammeln kann. Die sind vor allem dann hilfreich, wenn man doch mal in einen Hundehaufen schlittert. Dann kann man sie als Joker nutzen und trotzdem weiterspielen.

Freibier für bestes Team - „Bierhupferl-App soll eine Verbindung zur Realität bekommen“

Eventuell wird sich ein digitaler Highscore auch mal im wahren Leben auszahlen. „Für das Team, das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die meisten Punkte hat“, so Max Heisler gegenüber der Süddeutschen Zeitung „soll‘s dann auch mal Freibier geben, in einer unserer Kneipen.“ In ihren Bars kamen die zwei auch auf die Idee für das Spiel. Tobias Greiner hat schon vor drei Jahren begonnen, Spiele selbst zu entwickeln, so die SZ.  In die „BierHupferl“-App hat er „an die 450 Stunden Arbeit gesteckt, hauptsächlich fürs Programmieren, da ist Pixel für Pixel handgemalt“. Es sollen auch noch einige Updates folgen. Genug Zeit dafür hat er als Gastronom im Lockdown ja. (tkip)

Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert.

Auch interessant

Kommentare