Razzia bei Vinzenzmurr: Wurst-Reste verarbeitet?

München - Bei der Metzgereikette "Vinzenzmurr" hat es nach einem Medienbericht eine Razzia gegeben. 22 Filialen und die Firmenzentrale in der Hofmannstraße sollen durchsucht worden sein. Der Verdacht: Ungenießbare Wurst-Reste u.a. im Fleischsalat.

Bereits am 30. März sollen nach Angaben der "Bild" Kripo-Beamte zusammen mit KVR-Kontrolleuren die Filialen durchsucht haben. 37 von 67 Proben seien laut Untersuchungsbericht "für den menschlichen Verzehr nicht geeignet" gewesen. Das ungenießbare Fleisch sei daraufhin zur Untersuchung an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen geschickt worden.

Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger bestätigte gegenüber merkur-online: "Ja, es gibt ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen bei Vinzenzmurr." Zum Inhalt könne sie aber nichts sagen. Auch was am Ende dabei herauskommt, könne sie jetzt noch nicht abschätzen. "Das reicht von der Ordnungswidrigkeit bis zum Verstoß gegen das Lebens- und Futtermittelgesetz". Es könne aber auch sein, dass am Ende gar nichts herauskommt.

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