Schnäppchenjagd neben dem Frühlingsfest

Bilder: Eindrücke vom Riesen-Flohmarkt an der Theresienwiese

Impressionen vom Riesen-Flohmarkt auf der Theresienwiese.
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Impressionen vom Riesen-Flohmarkt auf der Theresienwiese.
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Impressionen vom Riesen-Flohmarkt auf der Theresienwiese.
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Impressionen vom Riesen-Flohmarkt auf der Theresienwiese.

München - Auch in diesem Jahr lockte der Riesen-Flohmarkt an Theresienwiese wieder zahlreiche Besucher an. Die rund 2000 Händler warteten dabei mit besonders ausgefallenen Kuriositäten auf.

So manchem Isarvorstädter bot sich ein altbekanntes, für diese Jahreszeit jedoch viel zu verfrühtes Bild: Noch etliche Monate vor Wiesn-Beginn strömten schon am frühen Samstagmorgen riesige Menschenmassen auf die Theresienwiese. 

Tatsächlich zogen weniger die Feierwütigen auf das große Festgelände, vielmehr kamen beim größten Flohmarkt Bayerns leidenschaftliche Schnäppchenjäger und Trödler auf ihre Kosten. Das Bayerische Rote Kreuz organisierte das Event, das immer am ersten Samstag des Frühlingsfestes stattfindet. 

Wie in jedem Jahr tummelten sich etliche Schaulustige und Kauffreudige zwischen Ständen, die dicht an dicht standen, immer den ausgefallensten Sammel- und Einzelstücken auf der Spur. 

Der Riesenflohmarkt fasziniert Menschen aus aller Welt

Um die wilde Stöberei so früh wie möglich eröffnen zu können, bauten die rund 1800 Händler ihre Stände bereits in den frühen Morgenstunden auf. Der Startschuss fiel schließlich um 7 Uhr - und spätestens um 9 Uhr war das große Feilschen und Verhandeln in vollem Gange.

Denn natürlich trägt der Basar an der Theresienwiese nicht umsonst den Beinamen „Riesen-Flohmarkt“: Schon bald bedienten sich schätzungsweise mehrere tausend Besucher an all dem liebevoll ausgestellten Kruscht und Krempel - darunter auch einige Trachtler, die auf ihrem Weg zum angrenzenden Frühlingsfest nicht auf einen Abstecher zum Trödler-Paradies verzichten wollten.

Doch obwohl die halbe Theresienwiese schon bald gut gefüllt war, waren die Besucherzahlen vergleichsweise niedrig. „Es ist deutlich entspannter als im letzten Jahr“, erzählte der Veranstaltungsleiter Johannes Koser. „Vermutlich hat die schlechte Wettervorhersage viele abgeschreckt.“ Denn noch wenige Tage zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst wechselhaftes Wetter mit großer Regenwahrscheinlichkeit angekündigt. Doch am Samstag blieb es über weite Strecken trocken.

Die Furcht vor Kälte und Regen ließ 20 bis 30 Prozent der reservierten Ausstellungsflächen unbelegt, vermutet Koser. Ungewöhnlich. Der 54-Jährige zeigte sich trotzdem zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Mega-Events: „Wir mussten in diesem Jahr immerhin den Parkplatz nicht sperren lassen und niemanden wegschicken.“ 

Culture Clash auf der Theresienwiese: Ware aus aller Welt

Eigentlich müssten sich die Verkäufer über die ordentlich vertretene Kundschaft freuen - doch trotz gesunkener Besucherzahlen war es einigen Händlern immer noch zu voll. „Auf kleinen Flohmärkten fühle ich mich wohler“, gab Verkäuferin Maria Hidvgei zu. 

Die 60-Jährige verkaufte eine bunte Mischung an Erbstücken - von selbstbemalten Figuren über antike Federmäppchen bis hin zu angestaubten Kerzenständern war alles dabei. Dabei erzählte jedes Exemplar seine eigene Geschichte - genau wie die Ware des 36-jährigen Hizhem: „Alles was ich verkaufe, habe ich in meiner Heimat Tunesien erstanden“, erklärte der Händler und zeigte stolz seine aus Holz geschnitzten Gefäße.

Immer, wenn sie auf solche oder ähnliche Juwele stoßen, die vorzugsweise ihre Nostalgie wecken, erinnern sich die bekennenden Flohmarkt-Gänger Marie (30) und Reza (26) daran, warum sie zu solchen avanciert sind. „Auf Flohmärkten werde ich eigentlich immer fündig“, erzählte Marie und zeigte stolz auf die Tüte Hemden, die sie gemeinsam mit ihrem Begleiter erstanden hatte. „Auf Flohmärkten warten immer ein paar kleine Schätze auf uns“, fügte dieser sogleich hinzu. 

Je kurioser und ausgefallener, desto besser: So lautete auch die Devise einiger Händler. Doch am späten Vormittag übertrieb es ein Flohmarkt-Verkäufer: Er bot einen Hund zum Verkauf an. Damit zog er nicht nur die Aufmerksamkeit der Besucher an - sondern auch der Polizei.

sl

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