Billiglohn: Strafe für Baufirmen

München - Deutsche Baufirmen müssen jetzt richtig blechen, weil sie statt des damals geltenden Mindestlohns von 12,47 Euro Arbeitern in München lediglich zwischen 2,50 Euro und 3,50 Euro gezahlt haben.

Mit Zahlungen zwischen 67 500 Euro und einer halben Million Euro sind jetzt vier Prozesse gegen deutsche Baufirmen zu Ende gegangen, die zwischen 2003 und 2007 auf ihren Baustellen in München ausländische Billig-Firmen eingesetzt hatten.

Die Arbeiter mussten für absolute Dumpinglöhne schuften. Statt des damals geltenden Mindestlohns von 12,47 Euro wurde den Arbeitern lediglich zwischen 2,50 Euro und 3,50 Euro gezahlt. Zu einer Zahlung von 450 000 Euro an die Staatskasse plus 50 000 Euro Geldbuße verurteilte das Landgericht München beispielsweise einen großen deutschen Baukonzern, der Arbeiter beschäftigt hatte, die von ihrem türkischen Chef im Schnitt 3 Euro Stundenlohn erhielten.

tz

Rubriklistenbild: © Kurzendörfer

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