Bitte melden: Die nervigsten Radl-Fallen

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Diese Sperre am Sendlinger Torplatz nervt. Manche werden abgebaut, woanders neue aufgebaut.

München - Trotz dem Engagement der Stadt für die Münchner Radfahrer, gibt es noch genug Stellen, die den Radlern den letzten Nerv rauben. Wenn Sie nervige Fallen kennen, dann schreiben Sie uns.

Die Stadt tut viel für die Radl-Fahrer. So hat sie jetzt eine insgesamt vier Millionen Euro teure Marketing-Kampagne für das Image der Radler gestartet. Auch das Radwegenetz wächst beständig. Und dennoch gibt es immer noch genügend Stellen, die den Radlern den letzten Nerv rauben.

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So sind etwa Umlaufsperren für Radler oft ein kaum zu überwindendes Hindernis. Am Petuelpark gibt es so eine Sperre mitten im Radweg. Traudl Schröder, Sprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC erklärt: „Eigentlich baut die Stadt nach Absprache mit uns solche Hindernisse nach und nach ab. Doch gleichzeitig errichtet sie wieder neue Umlaufsperren wie etwa entlang der neuen Parkstadt-Tram.“

München Architektur: Stadtentwicklung und Stadtgestaltung

Das Gesicht jeder Stadt wird geprägt von ihrer Architektur. Gerade München befindet sich seit der massiven Zerstörungen des 2. Weltkrieges in einem permanenten Wandel. Das historisch geprägte Gesicht der Stadt (im Bild das Siegestor) wird enorm wichtig genommen, dennoch steht man Neuem und Modernem auch positiv gegenüber - nicht ohne dass dabei aber auch heftig diskutiert wird. Sehen Sie folgend eine Reihe von Bildern aus dem im MünchenVerlag erschienenen Buch "München Architektur: Stadtentwicklung und Stadtgestalt.  © Schlaf
Münchens höchstes Bürohaus, Uptown Munich, drängt sich in viele Perspektiven hinein.  © MünchenVerlag
Ein Meisterwerk des Jugendstil-Architekten Martin Dülfer ist das Gebäude Gedonstraße 4 aus den Jahren 1903-1904 mit ursprünglich großbürgerlichen Acht-Zimmer-Wohnungen plus Küche und Balkon, bereits mit Bad und separater Toilette sowie Mägzimmern und Wirtschaftsräumen. Heute gehört das Haus ebenso wie das in den 1960er Jahren als Betonkubus errichtete und nach 2000 mit einer neuen Glasfassade versehene benachbarte Bürohaus Nr. 10 zum Komplex der Münchner Rückversicherung.  © MünchenVerlag
Münchens erstes und zugleich berühmtestes Jugendstilhaus mit seinem Relief Adam und Eva steht in der Ainmillerstraße 22. Errichtet haben es 1898-1899 Ernst Haiger und Henry Helbig für Felix Schmidt.  © MünchenVerlag
Großbürgerliche Wohnungen aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts haben sich in der Martiusstraße 1 bis 7 erhalten. Sie entstanden in neubarockem Jugendstil ab 1906 durch den Architekten Anton Hatzl, dem die Anlage auch gehörte.  © MünchenVerlag
Am Marsstallplatz: Der Neubau der Max-Planck-Gesellschaft hatte sich am Marstall ebenso zu orientieren wie an der sonstigen Umgebung.  © MünchenVerlag
Eine bewusste Verbindung von alt und neu zeigt auch diese Aufstockungeines Nachkriegsgebäudes, des Lorenzistocks im Alten Hof durch den Architekten Peter Kulka. Die hier ursprünglich stehende Hofkapelle war im 2. Weltkrieg zerstört worden. Immerhin: Der Dachstuhl im Gebäude links stammt aus dem 14. Jahrhundert und überstand den Krieg unbeschadet.  © MünchenVerlag
Den Freiraum vor der Pinakothek der Moderne ziert eine 1997 entstandene Skulptur "Buscando la Luz" aus gewalztem, rostbelassenem Stahl von Eduardo Chillida.  © MünchenVerlag
Das M, O, C wird als Munich Order Center von der Messe gemanagt. Es entstand 1991 bis 1993 nach Plänen von Helmut Jahn, Chicago, in der Lilienstraße im Stadtteil Freimann.  © MünchenVerlag
Beschaulichkeit trifft modernen Prunk: Die Heilig Kreuz Kapelle in Fröttmaning mit der Allianz Arena im Hintergrund.  © MünchenVerlag
Ein technisch wie ästhetisch gelungenes Bauwerk sind die insgesamt vier Faultürme des Architekturbüros Ackermann für das Münchner Klärwerk Gut Großlappen gegenüber der Allianz Arena.  © MünchenVerlag
Absolut großstädtisch wirkt München an der Donnersberger Brücke mit dem Munich City Tower, dem Hochhaus der Mercedes-Niederlassung direkt hinter der Brücke.  © MünchenVerlag
Die ursprünglich 1892 gebaute Hackerbrücke wurde im 2. Weltkrieg teilweise zerstört und 1953 rekonstruiert. Die Bogenbrücke hat sechs Bogenträger mit einer Stützweite von 28,4 m, die Bogenhöhe beträgt knapp acht Meter.   © MünchenVerlag
Aus Holz ist die Thalkirchener Brücke. Einen Flussübergang über die Isar gibt es dort schon seit 1904. Auf den sanierten Pfeilern und Widerlagern entstand nach einem Entwurf Richard Dietrichs Ende der 80er Jahre eine filigrane 197 Meter lange Fichtenkonstruktion mit Knotenverbindungen aus Stahl.  © MünchenVerlag
Die Lenbachgärten: Hier entstanden nach dem Entwurf von Steidle + Partner exklusive Maisonette-Wohnungen mit Blick direkt auf den Alten Botanischen Garten.  © MünchenVerlag
Das Kulturhaus Milbertshofen mit dem sich anschließenden gebäudehoch verglasten Sportplatz errichteten Reichert Pranschke Maluche in den Jahren 2003 bis 2005.  © MünchenVerlag
Das aus den 30er Jahren stammende Nordbad in der Schleißheimer Straße hat in den 90er Jahren ein Außenbecken bekommen.  © MünchenVerlag
Der Petuelpark liegt direkt über dem sechsspurigen Petuelring. Wer oben Erholung sucht, merkt vom Verkehrsgetöse unten nichts.  © MünchenVerlag
Ein Erweiterungsbau der Bayerischen Akademie der Bildenen Künste entstand in den ersten Jahren des 21. jahrhunderts nach den Plänen des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au.  © MünchenVerlag
Alt spiegelt sich in neu: Ein durchaus typisches Motiv aus einem offenen Hofareal dort, wo die Nymphenburger Straße zu einer Büroadresse geworden ist. Hunderte weiterer Bilder und ausführliche Informationen über die Architektur Münchens erhalten Sie in Gernot Brauers Buch München Architektur: Stadtentwicklung und Stadtgestaltung, erschienen im MünchenVerlag (ISBN 978-3-937090-37-5), 264 Seiten und über 500 Fotos und Pläne. Preis: 38 Euro. Sehen Sie nun folgend weitere Bilder von Bauwerken in München.  © MünchenVerlag
Die alte Pinakothek.  © Schlaf
Das Museum Brandhorst.  © Schlaf
Der Helene-Mayer-Block im alten Olympiadorf.  © Kruse
Das europäische Marken- und Patentamt im Tal.  © Haag
Der Riegerblock am Isartor.  © Westermann
Das Sparkassenhaus am Karolinenplatz.  © Schlaf

Am Sendlinger-Tor sorgt die Markierung für linksabbiegende Radler für Verwirrung: Die Linksabbieger sollen rechts von den Geradeausradlern warten, bis sie grün bekommen. Schröder: „Was viele nicht wissen: Man darf jetzt trotz Radweg mit den Autos abbiegen.“ Eine gefährliche Stelle ist auch die Wittelsbacher Brücke. Hier sind schon zu viele Radler unterwegs.

Haben sie auch eine Nerv-Stelle? Dann schreiben sie an: lokales@tz.de (Betreff: Radlfalle)

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