450.000 Haushalte ohne Strom

Blackout: Wie Twitter den Münchnern half

München - Ein Stromausfall in weiten Teilen Münchens hat am Donnerstagmorgen für Chaos gesorgt. Ein Soziales Netzwerk half vielen Münchnern dabei: Twitter brachte Licht ins Dunkel.

Ein Stromausfall in weiten Teilen Münchens hat am Donnerstagmorgen in der Landeshauptstadt für ein Verkehrschaos gesorgt. Vom Ausfall betroffen waren fast im gesamten Stadtgebiet neben Haushalten und Büros auch S- und U-Bahn. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen. Nach etwa einer Stunde begann sich die Lage zu normalisieren. „Bereits um 7.35 Uhr waren die meisten Stadtbezirke wieder versorgt, um 8 Uhr hatten alle Haushalte wieder Strom“, twitterten die Stadtwerke am Vormittag.

Blauckout in München: Hier gehts zum Live-Ticker

Für Viele war der Online-Kurznachrichtendienst Twitter die wichtigste Informationsquelle. Bevor die Stadtwerke sich zu Wort meldeten, informierten die Münchner sich gegenseitig per Twitter über den Zustand in ihren Stadtteilen.

Blackout in München: Chaos nach Stromausfall

Blackout in München: Chaos nach Stromausfall

Zu dem Stromausfall war es nach Angaben der Stadtwerke „um Punkt 7 Uhr“ gekommen. Rund eine Stunde später gab es einen weiteren kleinen Ausfall. Innerhalb kürzester Zeit habe es mehr als 50 Einsätze gegeben. Die Feuerwehr sei „kreuz und quer“ nahezu überall im Einsatz gewesen. Hauptsächlich ging es darum, Personen aus steckengebliebenen Aufzügen zu befreien. Außerdem seien durch den Stromausfall Brandmelder angesprungen und hätten Fehlalarme ausgelöst.

Die Ursache des Stromausfalls war zunächst unklar. Der Bayerische Rundfunk nannte einen Defekt in einem Umspannwerk im Norden der Stadt als möglichen Auslöser. Die Feuerwehr, die wegen Rauchentwicklung zu dem Umspannwerk gerufen wurde, konnte dies nicht bestätigen.

Das sagen unsere User zum Stromausfall

Betroffen von dem Ausfall waren am Morgen vor allem zehntausende Berufspendler. Die S-Bahn auf der viel befahrenen Stammstrecke zwischen Ostbahnhof und Hackerbrücke stand etwa eine halbe Stunde lang still, viele stiegen auf das Auto um. Auch als der Strom wieder da war, kam es weiter zu Verspätungen.

dpa

Rubriklistenbild: © lippl

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