“Beliebte Institution mit eigenem Flair“

Abgesagte Blade Night: So wollen Grüne den Organisatoren helfen

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Diese Bilder sind vorerst Vergangenheit: Die Blade Night findet auch 2018 nicht statt.

Im zweiten Jahr nacheinander fällt die Blade Night aus. Die Grüne will das einst wöchentlich stattfindende Sommer-Event aber wieder zum Leben erwecken.

München - Die Grünen im Münchner Stadtrat wollen die Blade Night retten. Da sich weiterhin kein Sponsor findet, war die Veranstaltung für dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge abgesagt worden. Die Ökopartei möchte nun, dass die Stadt einspringt. Die Blade Night zählte jahrelang zu den erfolgreichsten ihrer Art und war mit wöchentlich im Schnitt 6100 Teilnehmern die größte Nachtskate-Veranstaltung in ganz Deutschland. 

Der Skaterzug rollte seit 1999 von Mai bis September jeweils montags ab 19 Uhr durch München. Insgesamt zählte Ausrichter Green City bisher mehr als zwei Millionen Teilnehmer. Vergangenes Jahr jedoch lief der Vertrag mit Haupt- und Titelsponsor AOK aus, Ersatz fand sich nicht.

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Grünen wollen bei Sponsorensuche helfen

Grünen-Stadträtin Jutta Koller hat nun beantragt, den Organisatoren der Blade Night bei der Suche nach neuen Sponsoren behilflich zu sein. Wenn dies in diesem Jahr nicht mehr gelingt, solle die Stadt mit eigenen Mitteln sicherstellen, dass das Spektakel auf schnellen Rollen wenigstens in reduziertem Umfang an einigen Terminen stattfinden kann. „Die Blade Night war eine sehr beliebte Institution mit einem ganz eigenen Flair. In Spitzenzeiten trafen sich hier an die 30.000 Skater - nicht nur, um Sport zu treiben, sondern auch, um den sonst vom Auto dominierten Straßenraum auf eine völlig andere Weise zu erfahren“, heißt es in Kollers Antrag.

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2016 waren immerhin noch 50.000 Teilnehmer an neun Tagen in der Stadt unterwegs. „Es wäre sehr bedauerlich, wenn die Blade Night wegen vergleichsweise geringer Deckungsprobleme in Vergessenheit geriete. Das wäre der Sportstadt München unwürdig, die für andere Sportveranstaltungen ganz andere Summen ausgibt, zum Beispiel weit über zehn Millionen Euro für drei Spiele der Fußball-EM 2020“, so Koller. 

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Sascha Karowski

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