73 km/h zu schnell durchs Lehel

München - Ein 34-Jähriger hatte es vergangenen Mittwoch wohl besonders eilig. Sage und schreibe 73 km/h zu schnell raste er durchs Lehel - und direkt in die Arme der Polizei.

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Die hatte sich zwischen 21.30 Uhr und 23.15 Uhr in der Widenmayerstraße mit einer Radarfalle auf die Lauer gelegt. Die Straße ist eine wichtige Verbindung zum Mittleren Ring und deshalb auch zur Nachtzeit viel befahren. Strategisch hatten sich die Beamten also günstig positioniert. Und tatsächlich: Um 22.07 Uhr raste ein Audi an ihnen vorbei - mit 123 statt der erlaubten 50 km/h auf dem Tacho.

Die Polizisten zogen den 34 Jahre alten Fahrer aus dem Verkehr und stellten ihn zur Rede. Doch der Geschwindigkeitsjunkie verweigerte jede Aussage. Den Verkehrsverstoß gab er gar nicht erst zu. Helfen wird ihm das jedoch nicht: Nach dem Toleranzabzug von 4 km/h muss er immer noch mit einem Bußgeld in Höhe von über 480 Euro, vier Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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