Blutspuren bringen Polizei auf die Spur des Schuhräubers

München - Bluttropfen wurden ihm zum Verhängnis: Ein Dieb, der zehn Paar Schuhe entwendet hatte, hat eine Spur am Tatort hinterlassen. Jetzt wurde ihm diese zum Verhängnis.

Zur Tatzeit (Dienstag, 12. April, um 21 Uhr, bis Mittwoch, 13. April 2011, gegen 6.30 Uhr) schlug ein zunächst unbekannter Täter das Kellerfenster zum Lager eines Geschäfts in der Ludwigsvorstadt ein. Danach gelangte er in den Verkaufsraum und entwendete dort zehn Paar Schuhe. Danach verließ er den Tatort wieder über das Kellerfenster. Beim Einschlagen des Fensters dürfte sich der Täter verletzt haben. Am Tatort konnten Blutspuren gesichert werden.

Diese Spuren konnten nunmehr mittels DNA-Datenbank zweifelsfrei einem jetzt 40-jährigen Rumänen zugeordnet werden. Dieser war erst am Tag vor dem Einbruch aus der Haft entlassen worden, wo er wegen Diebstahls einsaß. Einige Tage nach der Tat im April wurde er wegen eines erneuten Diebstahls wieder festgenommen. Deswegen sitzt er nun in Untersuchungshaft. Bei seiner Vernehmung vor wenigen Tagen legte er ein Geständnis ab, wobei er über den Verbleib der Schuhe keine Angaben machen konnte oder wollte.

Rubriklistenbild: © dpa

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