Bilder vom Laufspektakel

Rekord: Über 18 000 beim München-Marathon

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Inge Humann-Günther.

München - So viele Teilnehmer gab's noch nie beim Marathon durch die Münchner Innenstadt. Den Sieg bei den Herren sicherte sich übrigens ein Debütant.

Update vom 7. Oktober 2014: Der beliebte Stadtmarathon geht in eine neue Runde: Am Sonntag, 12. Oktober 2014, starten beim München Marathon über 20.000 Läuferinnen und Läufer. Wir haben alle Infos zum München Marathon 2014 im Überblick.

Drei Monate für 42,195 Kilometer: Inge Humann-Günther, Hausfrau aus Erlangen, hat sich lange auf den München-Marathon vorbereitet. In der Nähe des Starts in der Ackermannstraße absolviert sie ein kleines Aufwärmtraining. Sie ist schon zum vierten Mal beim München-Marathon, diesmal mit der Startnummer 469 - unter den 18 500 Läufern. So viele waren’s noch nie. Und noch nie kamen sie aus so vielen Nationen - 81!

Die Runde führte unter anderem über die Ludwigstraße, durch den Englischen Garten, über den Marienplatz, an der Pinakothek vorbei, und bot den Läufern damit eine malerische Kulisse. An der Strecke wurden die Teilnehmer an 13 Verpflegungsstationen mit Wasser, Äpfeln und Bananen versorgt. Trommelgruppen und Bands machten Stimmung und feuerten die Läufer zusätzlich an. Und die Freunde und Familien natürlich.

München Marathon: Bilder des Laufspektakels

München Marathon: Bilder des Laufspektakels

Auch Inge Humann-Günther hatte ihre Fans dabei. Der Zieleinlauf durchs Marathontor im Olympiastadion wie für alle Läufer auch für sie ein außergewöhnliches Erlebnis. Humann-Günther hat diesmal 3 Stunden und 42 Minuten gebraucht und ist rundum zufrieden. „Ich hab’ mich wohlgefühlt auf der Strecke, das Publikum war super“, erzählt die 57-Jährige. Nächstes Wochenende  der nächste Lauf: 27 Kilometer um den Wolfgangsee.

Den Sieg bei den Männern holt der Philosophie-Student Jan Simon Hamann aus Bochum, er gewann überraschend bei seinem laut eigener Angabe erstem Marathon in 2:19:46 Stunden. Nach 42,195 Kilometern hatte er 2:11 Minuten Vorsprung auf Sven Weyer von der SG Spergau. Dritter wurde Benedikt Hoffmann (2:22:22/Freiburg).

Bei den Frauen wurde Olympia-Teilnehmerin Susanne Hahn ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Saarbrückerin benötigte 2:32:11 Stunden und gewann deutlich vor Monika Heiß und Steffi Volke. Die beiden Regensburgerinnen hatten mehr als zehn Minuten Rückstand.

Michaela Kakuk/dpa

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