Böhringer: DNA-Spur nicht von Werner M.

Das grausige Verbrechen an Ursula Herrmann und der Mord an der Parkhaus-Millionärin Charlotte Böhringer – beide Fälle verbindet eine mysteriöse DNA-Spur.

Einerseits wurde diese Spur an einer Schraube in Ursulas Todeskiste abgenommen. Andererseits gibt es einen identischen Spurentreffer an einem Glas in der Spülmaschine und an einem Schubladenknauf in der Mordwohnung von Böhringer.

Klar ist: Spurentreffer J 73.03.3 passt nicht zum jetzt verhafteten Werner M. im Fall Herrmann. Damit verflog eine Hoffnung für den wegen Mordes an Charlotte Böhringer angeklagten Neffen Benedikt T. (33). Aber noch nicht ganz: Erstens zitiert der Münchner Merkur einen Zeugen, der sich sicher ist, dass Werner M. früher im Parkhaus gearbeitet habe: „Er hat Elektrikerarbeiten gemacht.“

Außerdem muss Werner M. Komplizen im Fall Herrmann gehabt haben. Ist einer der Mittäter des bislang unbekannte Spurensetzer in der Penthouse-Wohnung im Parkhaus? Die Verteidiger des wegen Mordes an seiner Tante Charlotte angeklagten Benedikt T., Peter Witting und Stefan Mittelbach, geben die Hoffnung nicht auf. Sie haben in den letzten Monaten 300 Ordner mit Akten im Fall Herrmann durchgefieselt. Die Anwälte hoffen nun, dass der Unbekannte ermittelt werden kann: Der wahre Mörder Charlotte Böhringers?

Quelle: tz

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