Bebauung wird gemeinsam mit Stadt entwickelt

Hier soll ein neuer 115-Meter-Turm der Bayerischen Versorgungskammer entstehen 

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Hier am ehemaligen Siemens-Gelände in Bogenhausen soll der Neubau entstehen.

Drei Bürotürme will die Bayerische Versorgungskammer auf das ehemalige Siemens-Areal in Bogenhausen setzen. Nun gehen die Planungen in die entscheidende Phase.

München - Wie lange hält sich die 100-Meter-Grenze für Hochhäuser in München noch? In Bogenhausen will die Bayerische Versorgungskammer (BVK) auf dem alten Siemens-Areal an der Richard-Strauss-Straße 76 ihre neue Firmenzentrale bauen - mit drei Bürotürmen von 40, 60 und 115 Metern Höhe. Der Stadtrat will im Herbst die Weichen dafür stellen.

Der neue Bürokomplex soll die neun Versorgungswerke der BVK, die derzeit im Arabellapark untergebracht sind, vereinen. Die BVK hatte das rund 20.000 Quadratmeter große ehemalige Siemens-Gelände 2016 für rund 120 Millionen Euro gekauft. In enger Abstimmung mit der Stadt werde laut BVK derzeit die künftige Bebauung entwickelt.

Sicher ist derzeit nur: Die alten Siemens-Gebäude werden komplett abgerissen. Der Rest: alles noch Ideen. Insgesamt könnten rund 68.000 Quadratmeter Geschossfläche entstehen. Angesichts der Nähe zu Hochhäusern wie dem HVB-Tower (115 Meter) sieht das Planungsreferat das Projekt als Ergänzung zum Standort Arabellapark. Der Bogenhauser Bezirksausschuss fordert von der BVK, dass sie nach dem Bezug der neuen Firmenzentrale die Hälfte der freiwerdenden Gewerbeflächen im Arabellapark in Mietwohnungen umwandelt.

Lesen Sie auch: Berg am Laim: Überraschendes Ergebnis bei Abstimmung über neue Hochhäuser

ICK

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