Standort am Blumenhof

Daglfing: Stadt lehnt Unterkunft für Flüchtlinge und Wohnungslose ab

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Thomas Gebert, Betreiber des Daglfinger Blumenhofs, zeigt Pläne, wie die Unterkunft in Holzbauweise aussehen könnte.

München - Das Planungsreferat lehnt eine geplante Unterkunft mit 230 Betten für Flüchtlinge und Wohnungslose auf dem Areal des Daglfinger Blumenhofs ab. Die Gründe.

Das Neubau-Vorhaben an der Riemer Straße 200 sei aus mehreren Gründen nicht genehmigungsfähig: So hätte der Gebäudekomplex nur 20 Meter Abstand zur Autobahn A94 – nötig wäre das Doppelte. Auch die geplante fünf Meter hohe Lärmschutzwand stände viel zu nah an den Wohnbauten, was Auswirkungen auf Belichtung und Belüftung hätte. Das ganze Vorhaben entspreche nicht den Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse, heißt es im Ablehnungsschreiben der Stadt. Eine Ausnahme könne auch deshalb nicht gewährt werden, weil die Autobahndirektion Südbayern in diesem Streckenabschnitt noch einen sechsstreifigen Ausbau plane.

Der Eigentümer des Blumenhofs hatte schon einmal versucht, an dem Standort günstigen Wohnraum für Mitarbeiter zu bauen und war damals ebenfalls bei der Stadt abgeblitzt. Danach hatte er das Areal für Flüchtlinge angeboten.

Auch der Bezirksausschuss hatte den Blumenhof als Standort vorgeschlagen, als Alternative für den von der Stadt anvisierten Platz vor dem Cosimabad, den der BA freihalten will.

ick

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