Routinekontrolle

Mae West wird generalüberholt

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Auch eine Diva mit heißen Kurven braucht mal eine Gesundheitsuntersuchung. In diesem Fall nennt sich das „Bauwerksüberprüfung“. Was überhaupt nicht taktlos ist, schließlich handelt es sich um die Turmskulptur „Mae West“ am Effnerplatz, auch Eierbecher oder Strickliesl genannt. 

München - Das 52 Meter große Kunstobjekt wird derzeit routinemäßig kontrolliert. Alle drei Jahre wird der Zustand der Diva überprüft. Dazu gehören die Verbindungen und Befestigungen. 

Die Skulptur ist ein Stabwerk aus 32 carbonfaserverstärkten Kunststoffstäben; der obere Teil wird durch 128 Schrauben mit dem unteren Teil zusammengehalten. Wo nötig, werde eine neue Beschichtung aufgetragen, erklärt Vanessa Assmann vom Baureferat. 

Das rund 1,5 Millionen Euro teure Kunstwerk, durch das die Tram fährt, steht seit Januar 2011 in Bogenhausen. Es stammt von der US-Bildhauerin Rita McBride. Die sanduhrförmige Riesenkonstruktion soll an die Formen der Hollywood-Schönheit Mae West erinnern, die in den 30er- und 40er-Jahren große Leinwanderfolge feierte. 

ick

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