Gebäude war so nicht genehmigt

Kritik an Amazon-Bau: Mauschelei-Vorwurf an die Stadt

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Das neue Amazon-Auslieferungslager an der Autobahn A 94 entspricht nach Ansicht der Bürgerinitiative (BI) „Lebenswertes Daglfing“ nicht dem geltenden Bebauungsplan.

München - In einem umfangreichen Fragenkatalog an die Stadt zweifelt die BI daran, dass das Logistikzentrum dort hätte gebaut werden dürfen. Das Areal sei als Industriegebiet und für Mittelstandsunternehmen aus dem klassisch produzierenden oder verarbeitenden Gewerbe vorgesehen gewesen, so der BI-Vorsitzende Sebastian Riesch. Dazu gehöre Amazon nicht. 

Zudem will die Initiative Aufklärung darüber, wie ein zweistöckiges Gebäude möglich wurde, da der Bebauungsplan nur ebenerdige Bauten zulasse. Für Riesch ist „zu viel rumgemauschelt worden“. Der Name Amazon sei nie offiziell gefallen, es sei immer nur von einer Logistikhalle mit Kühlbereich, Parkdecks und Stellplätzen geredet worden. Amazon hat nicht selbst gebaut, sondern sich bei einem Projektentwickler eingemietet. Riesch: „Obwohl die Stadt ständig über zu wenig Flächen für klassisches Gewerbe jammert, wurden hier Flächen an einen Großkonzern verschachert, der nur Verkehr für die Stadt bringt, aber seine Steuern im Ausland zahlt.“ 

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ick

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