München-Serie

Mehr Fahrspuren fürs Nadelöhr: So ändert sich Bogenhausen 2018

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Der Föhringer Ring wird  bis 2025 erweitert.

Es bewegt sich was in München. Wie die Fortschritte in 2018 aussehen und wer wo auf der Bremse steht, das zeigt unser Blick in die Zukunft von Münchner Stadtteilen. Diesmal ist es Bogenhausen.

► Ausbau des Föhringer Rings

Los geht’s heuer mit den Vorbereitungen für den Ausbau des Föhringer Rings. Damit 2019 im ersten Schritt die neue Brücke südlich der Herzog-Heinrich-Brücke entstehen kann, müssen Rodungen und Kampfmittel-Untersuchungen durchgeführt werden. Bis 2025 soll das knapp zwei Kilometer lange Nadelöhr auf vier Fahrspuren erweitert werden. Die Planer wollen heuer auch entscheiden, ob die beiden Zusatzspuren bis zur Rampe der A9 verlängert werden können.

► Prinz-Eugen-Viertel

Zum neuen Schuljahr wird die Schwimmhalle im Prinz-Eugen-Viertel fertig. Das Schwimmbad an der Sentastraße gehört zu den Überbleibseln der ehemaligen Kaserne, auf deren Areal derzeit ein ­neues Stadtviertel entsteht. Für den Bau der neuen Grundschule musste die alte Bundeswehr-Sporthalle abgerissen werden, die an die Schwimmhalle angrenzte. Deshalb wurde fürs Bad ein neuer Eingang geschaffen, außerdem wurde eineinhalb Jahre lang umfassend saniert.

► Bavaria Towers

Bis zum Herbst sollen die vier bis zu 84 Meter hohen Häuser beim Vogelweideplatz fertig werden. In drei Türme ziehen Büros diverser Firmen. Im „White Tower“ wird es ein Luxus-Hotel mit 345 Zimmer und ­Panoramasuiten auf 15 Etagen sowie einem 700-Quadratmeter-Saal geben. Zwischen den Türmen entsteht der Quartiersplatz, der dem Areal zu campusartigem Flair verhelfen soll. Entworfen haben die Prestige-Immobilie die spanischen Star-Architekten Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano. Gesamtkosten: 380 Millionen Euro.

► Pühnpark

Zwischen Denninger Anger und Eggenfeldener Straße entsteht ab heuer ein neuer Grünzug: Der Pühnpark soll 24 Hektar umfassen. Geplant sind eine Spiel- und Liegewiese mit Bäumen, Tischtennisplatten und ein Bewegungsparcours, dazu eine Boulefläche und Bodenschach. Zudem gibt es hier eine Fläche für temporäre Nutzung, auf der derzeit eine Wagenburg steht.

► Neue Buslinie 149

Die Buslinie 149 soll in diesem Jahr als Ersatz für die alten Linien 190/91 eingeführt werden. Nach dem Start der Tram Steinhausen waren die Busverbindungen vom Zamilapark über den Max-Weber-Platz zum Ostbahnhof weggefallen. Nach monatelangem Bürgerprotest gibt es nun eine Zusatzlinie, die nicht von der MVG, sondern vom Stadtrat bezahlt wird.

Carmen Ick-Dietl

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