Über Twitter gemeldet

Schlimme Schmierereien im Münchner Norden: Polizei sucht Zeugen

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Am Samstagmorgen wurden der Polizei schlimme antisemitistische Schmierereien im Münchner Norden gemeldet - sie sucht jetzt Zeugen.

München - Wie die Münchner Polizei in ihrem Pressebericht schreibt, wurde ihr am Samstag um 8.30 Uhr über ihren Twitter-Account eine antisemitische Schmiererei gemeldet. Aufgrund der Tatsache, dass dies über die sozialen Medien mitgeteilt wurde, konnte laut Polizei erst verspätet, gegen 10.20 Uhr, eine Nachschau durch die Polizei erfolgen.

Hierbei stellten die angerückten Polizisten in der Freischützstraße und dem Wilhelm-Dieß-Weg insgesamt vier Schriftzüge „Holocaust? Lüge!“ fest.

Diese Kreideschmierereien waren an Bushaltestellen und am Hauseingang der Freischützstraße 1 am Boden aufgezeichnet. Die Kreide ließ sich rückstandslos entfernen.

Derzeit liegen keine Hinweise auf den oder die Täter vor.

Zeugenaufruf der Polizei:

Wer hat im Zeitraum von Freitag, 21.12.2018, bis Samstag, 22.12.2018 in der Freischützstraße / Weilhelm-Dieß-Weg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei:

Bitte teilen Sie Straftaten immer über die Polizeinotrufnummer 110 mit, oder wenden Sie sich an eine Polizeiinspektion, um dort eine Anzeige zu erstatten.

Soziale Medien, wie Facebook und Twitter, sind nicht dafür geeignet, Straftaten anzuzeigen, da dies unter Umständen zu einer verzögerten Anzeigenaufnahme und damit zu Verlusten von Beweismitteln führen kann.

Die Münchner Polizei gab einst einen Tipp, den jeder Handy-Nutzer kennen sollte.

mm/tz

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