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Nach Flammen-Inferno im Prinzregentenbad: Alle Details zum Großeinsatz

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Das Feuer hat sich zunächst im Saunabereich ausgebreitet. Der entstandene Schaden ist riesig.
Das Feuer hat sich zunächst im Saunabereich ausgebreitet. Der entstandene Schaden ist riesig. © Feuerwehr München

Dichter Rauch verdunkelte am Samstag den Himmel beim Prinzregentenbad in Bogenhausen. Inferno im Stadion – Großeinsatz für die Retter! Rund 100 Kräfte der Feuerwehr eilten herbei.

München - Die Ursache ist zurzeit noch unklar, sicher ist nur: Der Brand breitete sich im ersten Stock aus. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe dürfte im Millionenbereich liegen.

München: Als die Feuerwehr eintraf, quoll dunkler Rauch aus dem Dach

Gegen 6 Uhr war der Alarm der automatischen Brandmeldeanlage bei der Feuerwehr eingegangen. Im Bad befanden sich zum Glück keine Personen. Als die Feuerwehr eintraf, quoll dunkler Rauch aus dem Dach. Vorsichtshalber wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Flammen hatten sich im ersten Stock ausgebreitet, wo die Saunen, das Dampfbad und die Umkleiden untergebracht sind. Wegen des Rauchs war es zuerst schwierig, den Brandherd zu finden. Zuerst wurde ein Feuer im Dachstuhl vermutet, daher wurden zwei weitere Löschfahrzeuge alarmiert. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, kämpfte die Feuerwehr von innen mit Atemschutztrupps und von außen über Drehleitern gegen die Flammen. Im Gebäude erschwerten immer wieder Rauch und Hitze das Löschen. Einsatzkräfte öffneten von außen Teile der Fassade, um an die Flammen zu gelangen. Allerdings wurde dadurch das Feuer weiter angeheizt. Weitere Kräfte mussten angefordert werden, um das Feuer von außen über die Öffnungen in der Fassade besser bekämpfen zu können. Nach dieser Maßnahme konnten auch die Einsatzkräfte im Innern wieder angreifen. Es dauerte insgesamt gut zwei Stunden, bis das Feuer gelöscht war.

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Prinzregentenstraße wegen Einsatz sechs Stunden gesperrt

Während des Einsatzes war die Prinzregentenstraße sechs Stunden lang für den Verkehr gesperrt. Die Sicherung des Gebäudes dauerte noch einmal mehrere Stunden. Hinweise auf eine Brandstiftung gibt es laut Polizei nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Die Sauna ist nach Angaben des Betreibers, der Stadtwerke München, seit diesem Monat aus Energiespargründen geschlossen. rmi

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