Die nächste Wohnkaserne

Gewofag stellt Bauplan für Prinz-Eugen-Park vor

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München - Gefällt Ihnen der Bauentwurf links im Bild? Klar, ist Geschmackssache. Aber so wird er aussehen, der neue Wohnblock im Prinz-Eugen-Park in Bogenhausen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne plant die städtische Gesellschaft Gewofag den Bau von rund 630 Wohnungen. Für etwa 460 der Wohnungen hat die Gesellschaft einen Wettbewerb ausgelobt, der nun entschieden wurde. Gewonnen hat eben unter anderem das Modell links. Ab 2017 sollen die Bagger anrollen.

Der Neubau kommt teuer: Insgesamt investiert die Gewofag in das umfangreiche Projekt rund 140 Millionen Euro. Die Gewofag baut auf sechs der 16 Baugebiete – und für fünf dieser Baugebiete hat man den Wettbewerb ausgelobt. Das Verfahren ist in drei Lose aufgeteilt – heißt: Es gibt drei Gewinner. Insgesamt hatten sich 36 Architekten-Teams beteiligt.

So sollen einige der 630 neuen Wohnungen rund um den Prinz-Eugen-Park aussehen.

Auf einem Gebiet rund um den Park wird das Architektur-Büro AllesWirdGut aus Wien bauen, für das zweite haben sich die Stadtplaner von Fink + Jocher aus München qualifiziert. Der dritte Baubereich wird von den Architekten der Firma Maier Neuberger (auch aus München) geplant. In dem Bogenhausener Wohngebiet sollen übrigens unter anderem einkommensorientiert geförderte Wohnungen entstehen. Und: Alle Wohnungen im Prinz-Eugen-Park werden barrierefrei gestaltet, ein Anteil der Apartements ist außerdem auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgerichtet.

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