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Terrorverdächtiger stand in München schon vor Gericht

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München - Der in Bonn wegen Terrorverdachts festgenommene Deutsch-Afghane Mohammed Salim A. ist nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks für die Justiz kein unbeschriebenes Blatt.

Der 20-Jährige habe sich bereits Ende vergangenen Jahres vor dem Oberlandesgericht München wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verantworten müssen, meldete der Sender am Mittwoch.

In dem Prozess habe Mohammed Salim A. behauptet, sich vom radikalen Islam abgewandt zu haben. Der heuet 20-Jährige sei nach Jugendstrafrecht verurteilt worden, ohne dass eine konkrete Strafe ausgesprochen wurde. Damals sei es um die „Globale islamistische Medienfront“ gegangen.

Jetzt wird dem 20-Jährigen Mitgliedschaft in der Terrorgruppe „Islamische Bewegung Usbekistan (IBU)“ vorgeworfen. Er soll Geld für die IBU beschafft, Kämpfer für den bewaffneten Kampf rekrutiert sowie Informationen zur politischen Situation in Deutschland gesammelt und der Terrorgruppe übergeben haben.

dpa

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