Selbstverbrennung im Englischen Garten

Identität der Brandleiche bleibt ein Rätsel

In diesem Gebüsch fand die Polizei am 3. Juli die verkohlte Leiche eines unbekannten Mannes.

München - Der Fund einer verbrannten Männer-Leiche im Englischen Garten bleibt mysteriös: Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, liegt das abschließende Obduktionsergebnis nun vor.

Die Rechtsmediziner fanden keine Spuren oder Verletzungen, die auf ein Fremdverschulden hindeuten. Ferner stand der Mann offenbar nicht unter Alkohol oder Drogen. Die Polizei geht von einer Selbstverbrennung aus, hat aber weiterhin keine Hinweise auf die Identität des Mannes. Er trug keine Schlüssel oder andere persönlichen Gegenstände bei sich. Auch wurde in der Zwischenzeit niemand als vermisst gemeldet, dessen Beschreibung auf die Leiche passen könnte.

Die Polizei hat unterdessen mehrfach in immer größeren Kreisen das Gebiet um den Fundort abgesucht. Ohne Ergebnis. Mysteriös ist, dass neben dem Toten zwar zwei Feuerzeuge, aber kein Benzinbehälter gefunden wurde. Wie berichtet, hatte ein Passant am Montag vergangener Woche einen Brand hinter dem Monopteros gemeldet. Dort machten die Einsatzkräfte den grausigen Fund: In dem Gebüsch lag der völlig verbrannte Körper.

Die Polizei (Telefonnummer 089/2910-0) versucht nun, mit Plakaten rund um den Monopteros Hinweise zu bekommen. Die Ermittler gaben eine grobe Beschreibung des Mannes heraus. Der Tote war demnach zwischen 40 und 50 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und hatte braune Augen. Bekleidet war er mit schwarzen Schuhen der Marke „Varese“ (Größe 44). Dazu trug er eine „Dugena“-Armbanduhr. sri/ Foto: ms

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