Brandstiftung am eigenen Haus: Zündler verurteilt

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Hermann G. musste im Keller schlafen

München - Hermann G. (43) ist wegen Brandstiftung am eigenen Haus verurteilt worden. Das Gericht wertet eine Drohung an seine Frau als Beweis für die ungewöhnliche Tat.

Er hat das Feuer gelegt, davon war das Gericht überzeugt. Hermann G. (43) hatte in der Nacht zum 11. Juli in seinem Kellerabteil in der Riesenfeldstraße (Milbertshofen) gezündelt, weil ihn seine Frau ausgesperrt hatte.

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Frau sperrt Mann aus - er zündet eigenes Haus an

Immer, wenn er einen übern Durst getrunken hatte, verriegelte sie von innen die Tür. Er musste dann in dem Kellerabteil nächtigen. In jener Nacht hatte es wieder lautstarken Zoff zwischen den Eheleuten gegeben. Er hatte vor der Tat so laut getobt, dass Nachbarn ihn hören konnten: „Mach die Tür auf, oder ich zünde das Haus an!“

Diese Äußerung wertete das Gericht als Beweis für die Tat. Das Urteil: 18 Monate Haft auf Bewährung. Der Bäcker kam aus der Untersuchungshaft raus, wo er seit der Tat ohne einen Tropfen Bier ausharren musste. Seine zehn Jahre ältere Frau lässt ihn übrigens wieder ein.

Sie hatte in der Zwischenzeit in ein anderes Viertel ziehen müssen, nachdem die Eigentümergemeinschaft das stetig zoffende Ehepaar erfolgreich rausgeklagt hatte.

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