Ferdinand Schmid ist tot

Brauerei-Legende stirbt mit 88 Jahren

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Trauer um Ferdinand Schmid: Der ehemalige Chef der Augustiner-Brauerei starb am Dienstag im Alter von 88 Jahren

München - Familie, Weggefährten und Freunde trauern um ihren Bierpatron: Ferdinand Schmid, ehemaliger Chef der Augustiner-Brauerei, starb am Dienstag im Alter von 88 Jahren.

Bis zuletzt war der Münchner Vorstand der Edith-Haberland-Stiftung, der die Brauerei gehört.

„Wir haben einen besonderen Menschen verloren, der eine große Stütze für die Brauerei war und dessen Lebenswerk stets ein Vorbild für uns ist“, erklärten die Augustiner-Chefs Jannik Inselkammer und Werner Mayer gegenüber der tz. 20 Jahre lang führte Schmid die Augustiner-Brauerei. Ihm ist es nicht nur zu verdanken, dass das Haus in der Landsberger Straße die letzte privat geführte Brauerei ist, seine Idee war auch der bewusste Verzicht auf Werbung – heute eines der Markenzeichen von Augustiner.

Schon länger war Schmid gesundheitlich schwer angeschlagen, vor allem das Herz machte Probleme. Der gebürtige Berchtesgadener studierte Jura, war ab 1957 Geschäftsführer des Vereins Münchner Brauereien. Für sein Engagement, darunter viele ehrenamtliche Tätigkeiten, wurde er unter anderem zum Ehrenpräsidenten des Bayerischen Brauerbunds ernannt und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Trauerfeier findet am Mittwoch um 11 Uhr im Alten Peter statt.

CMY

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