Kurioses Ende einer Pkw-Reinigung

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München - Eine fatale Kombination aus Stress, Scham und momentaner Überforderung führte am Dienstag auf dem Gelände einer Tankstelle in der Schönstraße (Untergiesing) zum vermutlich kuriosesten Unfall des noch jungen Jahres.

Um 10.40 Uhr hatte dort eine Pensionistin (64) ihren Seat Ibiza in die Waschanlage gefahren. Weil der nächste Wagen in der Warteschlange ziemlich dicht hinter ihr stand, fuhr sich die Frau beim Rückwärts-Rangieren aus der Waschstraße total fest. So aussichtslos, dass ein Tankstellen-Angestellter (50) anbot, ihr den Automatik-Wagen herauszufahren. Das nahm die 64-Jährige dankbar an. Sie öffnete die Fahrertür, wollte aussteigen – und stieg statt auf die Bremse versehentlich voll aufs Gaspedal.

Der Seat schoss im Halbkreis 50 Meter rückwärts. Dabei wurde der Angestellte von der geöffneten Fahrertür erfasst und mitgeschleift. Der Seat knallte mit der rechten Seite gegen einen Stromkasten. Zwei Blumenkübel aus Beton beendeten die Schreckensfahrt. Der Tankstellen-Angestellte erlitt einen Bruch des linken Knöchels, muss operiert werden. Er liegt im Krankenhaus. Der Seat ist schwer beschädigt. Schaden: 11 000 Euro.

Dorita Plange

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