Ein Wochenende mit vielen Notfällen

Brennende Autos, Ärger in der S-Bahn und Bade-Unfälle

München - Während die Münchner am Wochenende am See Abkühlung gesucht haben, waren Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz. Ärger in der S-Bahn, brennende Autos oder Bade-Unfälle - es gab viel zu tun.

Am späten Freitagabend ist an der Reichenhaller Straße in Giesing ein Mercedes Sprinter in Brand geraten. Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr gerufen, als die Einsatzkräfte eintrafen, standen das Fahrzeug und ein Nadelbaum bereits lichterloh in Flammen. Die Feuerwehrleute, die schweren Atemschutz anlegten, brachten das Feuer rasch unter Kontrolle. Ein vierstöckiges Gebäude musste mit einem Hochleistungslüfter entraucht werden. Sämtliche Bewohner hätten in ihren Wohnungen bleiben können, teilt die Polizei mit.

Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 40.000 Euro. Die Ursache des Brandes konnte die Feuerwehr am Sonntag nicht nennen. Die Ermittlungen laufen.

Mann rastet in der S-Bahn aus

Ein 39-jähriger Geretsrieder (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) hat am Freitagabend in der Innenstadt in einer S-Bahn gewütet. Der Mann verletzte mehrere Personen und beschädigte auch eine S-Bahn erheblich. Fünf Personen, zwei Männer und eine Frau wurden durch herumfliegende Splitter aus einer Glasscheibe verletzt, die der Mann gegen 19.45 Uhr in einer S8 am Marienplatz mit der Faust zertrümmerte. Wie die Bundespolizei ermittelt hat, war der Mann an dem Abend schon zuvor negativ aufgefallen. Er soll eine Frau in einer S-Bahn mit der Hand gegen den Kopf geschlagen und eine 19-Jährige bedrängt und mit dem Kopf gegen eine Scheibe geschlagen haben.

Riesen-Schreck bei einer Tauffeier

Am Samstag ist eine Kutsche am Seehaus im Englischen Garten einfach umgekippt. Darin saßen auch die Eltern mit dem acht Monate alten Taufbaby. Die 46-jährige Fahrerin wollte um 180 Grad wenden, dabei lenkte sie in einem zu engen Bogen. Die Kutsche kippte, alle sieben Insassen fielen auf den Boden. Die Kutscherin und ein 28-jähriger Münchner verletzten sich leicht, eine 25-Jährige brach sich den Arm und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ein Glück: Das Baby blieb unverletzt, ein Gast konnte es in letzter Sekunde auffangen.

Arzt rettet Mann aus der Isar-Walze

Leichtsinn hat den Münchner Aktienanalysten Sebastian Z. am Samstag fast das Leben gekostet. Beim Balancieren auf dem Wehr nahe der Maximiliansbrücke fiel der 34-Jährige in die Wasserwalze. Nur dank des mutigen Einsatzes eines anderen Mannes kam der Münchner mit dem Leben davon. Dieser zog ihn aus dem Wasser. Andere Helfer begonnen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Als die Retter von der Hauptfeuerwache eintreffen, ist der 34-Jährige wieder voll bei Bewusstsein. Zur Kontrolle kommt er dennoch ins Krankenhaus.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

fm/tz/sri

Rubriklistenbild: © Feuerwehr/Oliver Bodmer/Bundespolizei

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