Stadtrat befürchtet Staufalle

Brienner Straße: CSU will Einbahnstraße schon wieder abschaffen

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Zwischen Admiraplatz und Odeonsplatz gilt auf der Brienner Straße eine neue Regelung.

Nach nur sechs Wochen reicht es der CSU schon: Die Fraktion hat gestern beantragt, die Einbahnregelung in der Brienner Straße wieder aufzuheben – zumindest solange die Sanierung des Altstadtringtunnels und die damit verbundene Gestaltung der Oberfläche am Oskar-von-Miller-Ring nicht abgeschlossen sind.

Wie berichtet, gilt die sogenannte unechte Einbahnregelung seit Mitte August. Die Fahrzeuge sollten nur noch in Richtung Amiraplatz fahren dürfen, für Linienbusse und Radler ist der Weg in beide Richtungen allerdings frei, also auch Richtung Odeonsplatz. Die Stadt hatte nicht nur Schilder aufgestellt, sondern auch Bordsteine versetzt, die Gehwege angepasst. Zuletzt hatten sich nur wenige Verkehrsteilnehmer an die neue Regelung gehalten.

Die Sanierung des Altstadtringtunnels hat begonnen. Bald sollen zudem Arbeiten für die Gehwege und Plätze am Oskar-von-Miller-Ring beginnen. „Das sind zwei Staufallen in unmittelbarer Nähe“, sagt CSU-Stadtrat Thomas Schmid. Wer stadtauswärts über den Maximiliansplatz in nördliche oder östliche Richtung müsse, könne mit der Einführung der Einbahnstraße in der Brienner Straße dann nur noch über die Baustelle am Oskar-von-Miller-Ring oder über den Altstadtring gelenkt werden. „Hier staut es sich bereits derzeit schon erheblich, und es ist zu erwarten, dass sich dieser Zustand dann noch verschlechtern wird“, sagt Schmid. „Das kann weder den Anwohnern zugemutet werden, noch ist es im Hinblick auf die Emissionen vertretbar.“  

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