BRK feiert auf Königsplatz

Danke für eure Hilfe!

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BRK-Helfer auf dem Königsplatz

München - Da war der Veranstaltungsort sicher angemessen: Auf dem Königsplatz hat das Bayerische Rote Kreuz am Samstag sein großes Helferfest gefeiert.

Zum 150. Jubiläum – und gleichzeitig als Belohnung für die vielen Freiwilligen, die sich vor wenigen Wochen im Kampf gegen das Hochwasser engagiert haben. Rund 5000 Leute feierten mit. Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) und BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis waren voll des Lobes. Die Präsidentin zu den Helfern: „Danke für ein Dasein an 365 Tagen im Jahr zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das geht oft an die eigene Substanz, deshalb muss auch mal Zeit sein zum Feiern“. Außerdem gab’s eine besondere Anerkennung: Der ADAC und die Stiftung der Versicherungskammer Bayern spendierten 1100 Fahrertrainings für die Ehrenamtlichen. Was die Rotkreuz-Helfer bewegt? Warum sie sich so reinhängen? Wir haben nachgefragt:

Ich bin doch kein Held

Ich fühle mich nicht als Held, ich hab doch keine Superkräfte. Das, was wir hier machen – von der Gruppenarbeit mit Behinderten bis hin zum Schulsanitätsdienst –, ist für mich selbstverständlich. Das sollte eigentlich jeder tun. Aber es ist trotzdem schön, heute mal ein Danke zu hören.

Johannes Bolz (32), ­Leiter des Jugend-rotkreuzes in Nürnberg

Immer auf alles vorbereitet sein!

Mittlerweile bin ich 35 Jahre dabei, da gewinnt man an Erfahrung. Du musst auf jede Situation vorbereitet sein – dazu gehören kleinere Einsätze im örtlichen Schwimmbad oder größere Katastrophen wie ­damals in Haiti. Das war besonders heftig, da muss man Gefühle abschalten! Man darf sich keine Gedanken machen, sonst ist es unmöglich, das auszuhalten.

Andreas Geuther (49), Sachverständiger für Bauschäden, ­Ehrenamtlicher bei der Wasserwacht

Jeder hat mit angepackt

Es ist ein schönes Gefühl, in seiner Freizeit etwas Sinnvolles zu tun. Gerade aktuell bei den Einsätzen im Hochwassergebiet herrschte eine beeindruckende Stimmung. Alle haben zusammengearbeitet, egal von welcher Einheit. Die Schicksale der Menschen hingen am seidenen Faden – da hat jeder mit angepackt!

Tania Reisinger (25), Studentin aus Deisenhofen, Ehrenamtliche beim BRK

Lena Niewald

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