Bruch in Fernwärmeleitung - Feuerwehr machtlos

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Im Heizungskeller der Bürgschaftsbank Bayern ist am Sonntag siedend heißes Wasser aus einer defekten Fernwärmeleitung gesprudelt und hat den gesamten Keller geflutet

München - In einem Heizungskeller ist aus einer Fernwärmeleitung siedend heißes Wasser ausgetreten. Die Feuerwehr musste tatenlos zusehen, wie das Wasser sich im gesamten Keller und auch in der Tiefgarage ausbreitete.

Die Feuerwehr war über fünf Stunden im Einsatz, um das Wasser abzupumpen

Ein Angestellter des Sicherheitsdienstes eines Büro- und Geschäftshauses in der Max-Jospeh-Straße ist am Sonntagmorgen auf das Wasser im Heizungskeller des Anwesens aufmerksam geworden. Durch eine Bruchstelle in einer Fernwärmeleitung sprudelte das siedend heiße Wasser geradezu in den Raum. Die alamierte Feuerwehr konnte aufgrund der hohen Temperaturen nichts dagegen unternehmen und musste sogar mit ansehen, wie sich das Wasser noch weiter ausbreitete. Erst der Sicherheitsdienst der Stadtwerke München konnte die Fernwärmeversorgung des Anwesens unterbrechen und das Wasser stoppen. Zu diesem Zeitpunkt waren aber bereits der gesamte Keller sowie eine zweistöckige Tiefgarage und Aufzugschächte geflutet.

Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es anschließend in fünfstündiger Arbeit, das ausgetretene Wasser abzupumpen. Die Stadtwerke München arbeiten seitdem daran, die defekte Leitung zu reparieren.

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