Täter schämt sich vor Gericht

Brutale Sex-SMS an 15-Jährige: Strafe!

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Jonas T. schämt sich für seine Taten.

München - Der Täter und sein Opfer kannten sich aus einem Chat für Suizidgefährdete: Ein angehender Krankenpfleger schickte einer 15-Jährigen brutale Sex-SMS. Vor Gericht schämte er sich mit hochrotem Kopf.

Mit hochrotem Kopf sitzt Jonas T. (32, Name geändert) auf der Anklagebank. „Ihm ist das alles sehr peinlich“, sagt sein Anwalt. Der Angeklagte, ein angehender Krankenpfleger, hat einer 15-Jährigen brutale Sex-SMS schickt!

Darin gab er dem Mädchen unmissverständliche Anweisungen für Sado-Praktiken. Das Mädel machte bereitwillig mit, schickte sogar Fotos. Doch als die Mutter die Nachrichten fand, zeigte sie Jonas T. an, wie der Münchner Merkur berichtet.

„Wer Sadomaso mag, soll das mögen“, erklärt Amtsrichter Robert Grain. Derartige SMS seien nicht per se strafbar. „Aber sie werden strafbar, wenn man sie einer Minderjährigen schickt!“ Die beiden kannten sich aus einem Chat für Suizid-Gefährdete. Grain: „Das macht es eine ganze Stufe krasser.“ Das Urteil: 90 Tagessätze zu 15 Euro, also 1350 Euro Geldstrafe.

AKG

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