Bub (7) angefahren und beschimpft - Fahrerin stellt sich

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Musste zur Beobachtung ins Krankenhaus: Der siebenjährige Asllan Haliti erlitt Prellungen am Körper und Verletzungen am Kopf.

München - Eine Frau hatte den kleinen Asllan (7) mit ihrem Auto angefahren, dann beschimpft und den Bub einfach im Schnee liegen lassen. Zwei Tage später hat sich jetzt eine 48-Jährige der Polizei gestellt.

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Autofahrerin: Bub (7) angefahren und beschimpft

Wie berichtet, ereignete sich am 27. Dezember in der Schleißheimer Straße ein Verkehrsunfall, bei dem der 7-Jährige beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto angefahren wurde. DerBub wurde zu Boden geschleudert und landete auf einem vereisten Schneehaufen mit Rollsplitt. Der kleine Asllan erlitt durch den Aufprall eine Kopfplatzwunde, Prellungen und leichte Schürfwunden und musste ins Krankenhaus. Die Fahrerin des Autos kümmerte sich nicht um das Kind, sondern beschimpfte den Bub und fuhr einfach weiter.

Aufgrund des massiven Ermittlungsdrucks der Unfallfluchtfahndung und einer intensiven Berichterstattung der Presse, meldete sich die unfallflüchtige Fiat-Fahrerin, eine 48-jährige Serbin, zwei Tage später (29. Dezember) bei der Polizei.

Laut Polizeibericht bestritt die Frau den Unfall zwar nicht, sie gab in ihrer Vernehmung aber eine leicht abweichende Version des Unfalls an. Genauere Angaben konnte die Polizei am frühen Donnerstagmorgen aber noch nicht machen.

mm

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