Bubble Tea: Trend schwappt nach München

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So kann das Getränk aussehen - oder auch völlig anders. Der Käufer hat die Qual der Wahl

München - Drei Bubble-Tea-Läden gibt es schon in München, vor denen sich teils lange Schlangen bilden. Was ist dran an diesem Getränk? Und woher kommt es eigentlich?

Da waren's schon drei! Nachdem sich in München bereits die zwei vorhandenen Bubble-Tea-Läden (siehe unten) reger Beliebtheit erfreuen, hat vor wenigen Wochen in der Rumfordstraße ein dritter eröffnet.

Das Getränk stammt ursprünglich aus Asien und trat seinen Siegeszug erst in den USA an. Jetzt ist Deutschland dran. Viele sind offenbar verrückt nach dem pappsüßen Getränk, das in großen durchsichtigen Plastikbechern serviert wird.

Basis ist Schwarzer, Grüner oder Jasmin-Tee - in der Regel kalter, doch auch die warme Variante ist möglich. Dieser wird mit einem Fruchtsirup (z.B. Mango, Pfirsich) versüßt und mit Eiswürfeln versehen. Der namensgebende Clou sind allerdings die "Bubbles", die mit Hilfe eines dicken Strohhalms eingesaugt werden. Diese gibt es in verschiedenen, sehr unterschiedlichen Sorten. Die klassische Variante sind Tapiokakugeln. Diese werden aus der Tapiokawurzel hergestellt. Sie haben die Konsistenz von Gummibärchen, schmecken aber deutlich herber und gar nicht so süß, wie sie aussehen.

Für Schleckermäuler sind eher die anderen Varianten gedacht: So gibt es so genannte "Jellys", die kleinen Fruchtgummi-Schnipseln ähneln, in verschiedenen Sorten. Eine weitere Variante sind Geleekugeln namens "Popping Boba", die ebenfalls durch einen Strohhalm aufgesogen werden und beim Draufbeißen ihr feuchtes Innenleben offenbaren. 

Ein Becher kostet - je nach Zusammensetzung - etwa drei bis vier Euro.

Auch Promis sind verrückt nach dem Getränk. Bei der Eröffnung des Shops "Bubble T" am Rindermarkt griffen unter anderem Moderatorin Sandra Ahrabian und Schauspielerin Ingrid Steeger zu.

Die drei Shops:

Bubble T, Rindermarkt 6: Der Shop ist sehr zentral gelegen in der Nähe der U-/S-Bahn-Station Marienplatz und hat sich binnen weniger Monate zur Institution entwickelt. Hier gibt es wohl die größte Auswahl - das "Vier-Stufen-System" (Größe, Tee, Sirup, Kugeln) erlaubt Hunderte Kombinationsmöglichkeiten. Der Plastikbecher bekommt einen Deckel aufgeschweißt, der erst kurz vor dem Genuss mit dem Strohhalm durchstochen wird. Der Becher ist bis dahin dicht - praktisch zum Mitnehmen. Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr.

Café Sunshine, Thomas-Wimmer-Ring 3: Das Café liegt in der Nähe der S-Bahn-Station Isartor. Sitzmöglichkeiten sind begrenzt, dafür gibt es in dem kleinen Café neben Bubble T auch andere Schmankerln. Nachteil: Anders als beim Bubble T (siehe oben) wird das Getränk nicht durch einen Shaker gemischt. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 11 bis 19 Uhr.

Lotus Perlen Tee, Rumfordstraße 15: Auch das trendige Glockenbachviertel hat seinen Bubble-Tea-Laden. Dieser liegt in der Nähe der Tramstation Reichenbachplatz - und hat sonntags geschlossen (andere Tage 10 Uhr bis 20 Uhr).

al.

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Strec

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