Buchhalterin langt in die Firmenkasse: Knast

München - Eine Buchhalterin aus einem Münchner IT-Unternehmen wollte auf große Fuß leben - und wurde daher kriminell. Jetzt wurde sie verurteilt.

 Sie wollte auch auf großem Fuß leben wie ihre Chefs, sie wollte erster Klasse um die Welt jetten. Brigitte P. (39), Buchhalterin bei einem Münchner IT-Unternehmen, das sich auf die Erkennung von Stimmen spezialisiert hat, nutzte das in sie gesetzte Vertrauen schamlos aus: Sie unterschlug laut Anklage 95 000 Euro!

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Brigitte P. hatte Zugriff auf die Kreditkarten-Konten ihrer Vorgesetzten, sie kannte die PIN-Nummern. Diese Gelegenheit nutzte sie: Mindestens ein Jahr lang überwies sie immer wieder Geld aufs eigene Konto, sie gönnte sich eine Rolex für 10 000 Euro, sie buchte auf Firmenkosten private Flüge. Das fiel auf, nachdem sie aus Vancouver an der Westküste Kanadas zurückkehrte. Sie wurde nicht nur fristlos gefeuert, sondern landete sogleich in Untersuchungshaft. Sie habe die falschen Leute kennengelernt, entschuldigte sie ihren Griff in die Firmenkasse: „Ich wollte mithalten in dieser Klasse.“

Als 22-Jährige habe sie von ihrem Vater 160 000 Euro Schulden geerbt, diese müsse sie noch lange abstottern. Das Schöffengericht kannte keine Gnade: Zweieinhalb Jahre Gefängnis!

ebu.

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